Moderne Forschung braucht eine partnerschaftliche Wissensumgebung
Datum: 18. Oktober 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Moderne Forschung wird heute in der Regel nicht mehr von einem einzelnen Wissenschaftler oder einer einzelnen Wissenschaftlerin betrieben, sondern sie ist häufig Teamarbeit, die durch eine Vielzahl von Kooperationen und Kollaborationen gekennzeichnet ist. Ohne die Zusammenarbeit nicht nur zwischen Forschenden, sondern auch mit anderen Stakeholdern, wie beispielsweise der Bibliothek, dürfte es heute in vielen Fachgebieten kaum mehr möglich sein Neues zu entdecken. Bibliotheken nehmen dabei sicher eine Schlüsselrolle ein, wenn es um forschungsunterstützende Dienste geht. Aber auf dem Uni-Campus gibt es noch zahlreiche weitere Beteiligte. Die Entwicklung entsprechender Dienste zur Unterstützung von Forschungsarbeiten erfordert daher die Berücksichtigung aller beteiligten Personen und Institutionen, und das während des gesamten Forschungsprozesses. Diese neuen Rahmenbedingungen erfordern von Bibliotheken heute die Interaktion, Koordination und sogar direkte Partnerschaft mit anderen Universitätsabteilungen. Ein großes Hemmnis sind dabei die an Universitäten bestehenden internen Informationssilos, die zuerst durchbrochen werden müssen. In einem aktuellen Bericht des Bibliotheksdienstleisters OCLC wird ein Plan vorgestellt, wie Bibliotheken mit anderen Anspruchsgruppen besser zusammenarbeiten können, um die Forschung an ihrer Hochschule effektiver zu unterstützen.



Moderne Forschung wird heute in der Regel nicht mehr von einem einzelnen Wissenschaftler oder einer einzelnen Wissenschaftlerin betrieben, sondern sie ist häufig Teamarbeit, die durch eine Vielzahl von Kooperationen und Kollaborationen gekennzeichnet ist. Ohne die Zusammenarbeit nicht nur zwischen Forschenden, sondern auch mit anderen Stakeholdern, wie beispielsweise der Bibliothek, dürfte es heute in vielen Fachgebieten […]

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