Karrieretipp: Der Informationsspezialist als eigene Marke
Datum: 30. Juni 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Personal Branding, oder deutsch etwas schwerfällig die Eigenvermarktung, bezieht sich auf einen relativ neuen Ansatz, der dazu dienen soll, sich selbst besser zu vermarkten, um einen erfolgreicheren Karriereweg einschlagen zu können. Einen frühen Vorläufer für die Markenbildung von Produkten und Unternehmen findet man um 1800 in den westlichen USA, als die dortigen Rancher begannen, ihre Viehbestände mit entsprechenden Symbolen zu markieren. Damit wollte man gestohlene bzw. verlaufene Tiere leichter erkennen und wiederfinden. Der Begriff des Personal Branding wurde 1997 durch Tom Peters in seinem Artikel "The Brand Calles You" bekanntgemacht. Personal Branding stellt in diesem Sinn einen natürlichen, evolutionären Entwicklungsschritt von der Rindermarkierung im Wilden Westen über die Markenbildung im 19. und 20. Jahrhundert von sogenannten Markenprodukten bis eben zur persönlichen Eigenmarke in unserer Zeit dar.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren

Der Kampf gegen COVID-19 hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu übergegangen sind, ihre Forschungsergebnisse als Preprints zu veröffentlichen. Denn durch das in Fachzeitschriften übliche Begutachtungsprozesses...

KI, Expertensysteme und Roboter für die Bibliothek

Tagtäglich berichten Medien, wie die Künstliche Intelligenz (KI) in den nächsten Jahren unser Leben verändern wird. Tatsächlich nutzen wir aber schon längst solche intelligenten Lösungen und Anwendungen, ohne dass es uns bewusst ist. Auch in Bibliotheken hat die KI...