Ist ein kompletter Nachrichtenverzicht sinnvoll?

Rolf Dobelli, Schweizer Schriftsteller und Mitgründer von getAbstract – einem führenden Anbieter von Businessbuch-Zusammenfassungen –, ruft bei der Werbetour für sein neues Buch derzeit provokant zu einem mehr oder weniger vollständigen Konsumverzicht von (Kurz-)Nachrichten durch die Medien auf. Er sieht in dem freiwilligen Verzicht auf Breaking News und andere ständige Meldungen sogar eine Art Lebensphilosophie. Tatsache ist, dass täglich immer mehr Nachrichten und Medien auf uns einprasseln. Und Tatsache ist auch, dass viele Menschen mit dieser Vielzahl an Informationen nicht umgehen können. Folgen dieser Entwicklung sind bekannte Phänomene wie Informationsüberflutung, Filterblasen, Echokammern oder Verschwörungstheorien. Die zunehmende Verfügbarkeit und Demokratisierung von Informationen und Nachrichten hat somit eher zum Gegenteil geführt, nämlich zur Desinformation der Bürger. Hat Dobelli also recht, sollen wir einfach aus dieser unaufhörlichen Flut täglicher Meldungen aussteigen? Also den Medien-Stecker ziehen?



Rolf Dobelli, Schweizer Schriftsteller und Mitgründer von getAbstract – einem führenden Anbieter von Businessbuch-Zusammenfassungen –, ruft bei der Werbetour für sein neues Buch derzeit provokant zu einem mehr oder weniger vollständigen Konsumverzicht von (Kurz-)Nachrichten durch die Medien auf. Er sieht in dem freiwilligen Verzicht auf Breaking News und andere ständige Meldungen sogar eine Art Lebensphilosophie. […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können benötigen Sie ein ABO | oder melden Sie sich an (Login)

Mehr zum Thema:

Die Kommentare sind geschlossen.