Generation „Information Light“
Datum: 2. Dezember 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich (fög) untersucht seit 2010 jährlich den Stand der Qualität der Medien der Schweiz. Nicht nur in der Schweiz wird bekanntlich seit geraumer Zeit erhebliche Kritik an den Medien geäußert (siehe hierzu auch den Beitrag "Studie: "Lügenpresse" nein, Vertrauenswürdigkeit so lala" in dieser Ausgabe ab S. 17). Wenn die Qualität der Medien sich verschlechtert, ist dies nicht nur irgendwie eine Randnotiz, mit der man ja dank des vermeintlich unaufhörlichen Stroms an Nachrichten aus dem Internet leben kann. Nein, dies ist ein schwerwiegendes und weitreichendes Problem, gerade für demokratische Staaten. Nur mit einer ausgewogenen, vielfältigen und qualitativ-hochwertigen Medienlandschaft sind diese demokratischen Errungenschaften zu erhalten oder sogar auszubauen. Leider zeigt das aktuelle Jahrbuch zur Qualität der Medien, dass die Informationsmedien in der Schweiz sich eher in einer Abwärtsspirale finden, d.h. auch in der Schweiz hinterlässt der digitale Wandel seine Spuren. Für die Studie wurden rund 50 weitreichende Medienarten und -titel (Presse, Radio, Fernsehen und Online) aus den drei großen Sprachregionen der Schweiz, d.h. Deutschschweiz, der Romandie und der italienischen Schweiz, ausgewertet.



Das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich (fög) untersucht seit 2010 jährlich den Stand der Qualität der Medien der Schweiz. Nicht nur in der Schweiz wird bekanntlich seit geraumer Zeit erhebliche Kritik an den Medien geäußert (siehe hierzu auch den Beitrag „Studie: „Lügenpresse“ nein, Vertrauenswürdigkeit so lala“ in dieser Ausgabe ab S. 17). […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Video-Streaming ersetzt DVDs in Wissenschaftlichen Bibliotheken

Aktuell sehen sich Bibliotheken zwei großen Herausforderungen gegenüber: einmal die hoffentlich nur kurzfristig wirkende Corona-Pandemie sowie die langfristigen Auswirkungen durch die Digitalisierung. Die Pandemie hatte dabei in verhältnismäßig sehr kurzer Zeit einen...

Digitale Abonnements werden von Zombies bedroht

Eine aktuelle Studie des Northwestern University’s Medill Spiegel Research Center zur Nutzung von digitalen Zeitungs- und Nachrichtenarchiven hat ergeben, dass die Abonnenten solcher Nachrichtenportale diese nur selten oder gar nicht nutzen. Knapp die Hälfte (49 %)...

Das E-Paper ist flexibler, aber Papier bietet mehr Feeling

Seit dem Aufkommen der ersten E-Book-Lesegeräte wird in der Frage Papier vs. Digital intensiv über „Haptik“ diskutiert. Laut der neuen Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ ist dies noch immer für viele Menschen ein wichtiges oder sogar entscheidendes Kriterium bei der...