Fortschritte in der Computer- und Informationstechnologie aufnehmen und integrieren
Datum: 12. Februar 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

In den kommenden Jahren sind Bibliotheken gezwungen, sich neu zu erfinden, indem sie zu ihren Wurzeln zurückkehren. Aber nicht als eine Art Museum von physischen Gegenständen, die sie an ihre Benutzer ausleihen. Sondern vielmehr als Organisatoren von Information und wertvollen Ressourcen, indem sie in der Lage sind, diese Informationen an die Bedürfnisse einer innovativen, digitalen Welt anzupassen. Diese Vision bildet die Ausgangslage des folgenden Beitrags. Basierend auf den 20-jährigen Berufserfahrungen eines Informationsspezialisten wird gezeigt, wie durch den Einfluss der heute verfügbaren, enormen Rechnerkapazitäten und den fast unerschöpflichen Möglichkeiten der Informationstechnologie sich diese Vorstellung umsetzen lässt. Was wäre möglich, wenn Bibliotheken ihre Sammlungen für Auswertungen öffnen würden, so dass Forscher, Wissenschaftler oder Journalisten z.B. mittels Data Mining-Techniken diese Daten auswerten könnten, um diese zu katalogisieren, zu durchsuchen, zu visualisieren, und dadurch neue Wege zur Interaktion mit diesen großen Archiven schaffen würden? Voraussetzung ist eine kreative Neubetrachtung der Information durch die Linse einer aufbrechenden, immer stärker computerisierten, digitalen Welt.



In den kommenden Jahren sind Bibliotheken gezwungen, sich neu zu erfinden, indem sie zu ihren Wurzeln zurückkehren. Aber nicht als eine Art Museum von physischen Gegenständen, die sie an ihre Benutzer ausleihen. Sondern vielmehr als Organisatoren von Information und wertvollen Ressourcen, indem sie in der Lage sind, diese Informationen an die Bedürfnisse einer innovativen, digitalen […]

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