Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
Datum: 23. Januar 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Die Corona-Pandemie ist die größte globale Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit seit einem Jahrhundert. Dabei stehen die wissenschaftliche Forschung und ihre wirksame Kommunikation im Mittelpunkt der weltweiten Reaktion auf diesen medizinischen Notfall. Nicht wenige Fachleute sind der Meinung, dass COVID-19 dem Geschäftsmodell des Open Access im wissenschaftlichen Publikationswesen den endgültigen Durchbruch gebracht hat. In der nachfolgend präsentierten Studie1 wird analysiert, inwieweit sich das wissenschaftliche Publikationswesen unter dem Eindruck der Pandemie tatsächlich verändert hat. Konkret wird untersucht, wie das System der Wissenschaftskommunikation, das die Produktion, Bewertung und Verbreitung von Forschungsergebnissen umfasst, auf diese Krise reagiert hat. Weiterhin wird geprüft, wie gut das System der wissenschaftlichen Kommunikation, einschließlich seiner Qualitätskontrollmechanismen wie dem Peer-Review-Verfahren, während der Pandemie funktioniert hat. Außerdem wird erforscht, ob und welche Innovationen durch diese Krisensituationen in der wissenschaftlichen Kommunikation hervorgebracht wurden. Der Untersuchungszeitraum reicht vom Beginn der Pandemie bis Mitte 2021.

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