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Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise

Datum: 7. Mai 2026
Autor: Erwin König
Kategorien: Open Access

Mike Taylor zeigt in seiner Studie im Journal „Quantitative Science Studies“, dass sich der Nutzen von Open Access nicht mit einer einfachen Formel beschreiben lässt. Wer offen zugängliche Publikationen grundsätzlich für sichtbarer, einflussreicher und gesellschaftlich wirksamer hält, liegt nicht völlig falsch. Die Daten machen aber auch klar, dass dieser Zusammenhang weder überall gleich stark noch in jeder Hinsicht stabil ist. Je nach Fach, Zeitraum und Art der Aufmerksamkeit ergeben sich sehr unterschiedliche Muster. Die Untersuchung basiert auf mehr als 33 Millionen Artikeln aus den Jahren 2011 bis 2021. Verglichen werden offen zugängliche und nicht offen zugängliche Publikationen nicht nur im Hinblick auf klassische Zitationen, sondern auch auf Erwähnungen in Nachrichten, Blogs, auf Twitter, in Wikipedia, in Patenten und in Policy-Dokumenten. Schon dieser breite Zuschnitt macht die Studie interessant, weil sie Open Access nicht nur als Frage wissenschaftsinterner Rezeption behandelt, sondern auch danach fragt, wie Forschung außerhalb des engeren Fachsystems wahrgenommen und genutzt wird. 

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