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Bestandsverwaltung mit knappen Budget

Datum: 26. Mai 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Finanzmittel für Bibliotheksmaterialien können bekanntlich kaum zu groß sein. In den letzten Jahren, ausgelöst durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise sowie durch die Folgen der Digitalisierung, sind viele Bibliotheken aber eher unterfinanziert, um ihre Bestände angemessen zu pflegen. Die Bibliotheken der University of Kansas sind da keine Ausnahme. Seit 2008 kämpfen diese Informationseinrichtungen mit knapper werdenden Haushaltsmitteln für Verwaltung und Aufbau ihrer Sammlungen. Um trotzdem ihren Benutzern weiterhin sofortigen Zugang zu den benötigten Informationsressourcen zu ermöglichen, wurde in einem komplexen und aufwändigen Prüfungsverfahren untersucht, was von den bestehenden Beständen erhaltenswert ist und was gekappt werden sollte. Mit dieser Fallstudie soll anderen Informationseinrichtungen geholfen werden, die ebenfalls unter schmalen Budgets leiden. Nachfolgend werden verschiedene Prozesse, Methoden sowie auch getroffene, harte Entscheidungen präsentiert, die es den Bibliotheken der University of Kansas ermöglichten – trotz eines sehr engen Etats –, für ihre Benutzer über einen Zeitraum von neun Jahren interessante, nützliche und umfangreiche Informationsressourcen anbieten zu können.

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