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Anxiety in der Hochschullehre: zögerlicher Einsatz von ChatGPT

Datum: 19. Juni 2025
Autor: Erwin König

Eine aktuelle Studie von Domingo Verano-Tacoronte, Alicia Bolívar-Cruz und Silvia Sosa-Cabrera im Journal „Education and Information Technologies” untersucht, wie technologiebezogene Ängste die Bereitschaft von Hochschullehrenden beeinflussen, ChatGPT im Unterricht einzusetzen. Befragt wurden 249 Dozent:innen an öffentlichen Universitäten in Spanien. Im Fokus standen drei Formen von Ängsten: Sorgen um die Zukunft des Berufs, Befürchtungen hinsichtlich der eigenen Fehlanwendung von ChatGPT sowie Ängste vor negativen Auswirkungen auf das Lernen der Student:innen. Die Analyse zeigte: Vor allem die Angst um die Lernqualität und die Sorge um Missbrauch hemmen die Nutzungsbereitschaft, sowohl direkt als auch vermittelt über den wahrgenommene Nutzen und die Nutzerfreundlichkeit. Dagegen blieb die Sorge um die Berufszukunft ohne messbaren Einfluss. Die Studie empfiehlt, bei der Einführung von ChatGPT in der Hochschullehre nicht nur technische Schulungen anzubieten, sondern auch gezielt Ängste abzubauen und ethische Aspekte zu stärken. 

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