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Strategien

Strategien für die Informationssuche

Der Information Overload, die Informationsüberflutung, ist ein modernes Phänomen, das besonders durch die Digitalisierung von Inhalten und den Siegeszug des Internets in den letzten zwei Jahrzehnten vorangetrieben wird. War man in früheren Jahrhunderten froh überhaupt Bücher oder andere Inhalte in einer Bibliothek zu finden, ist heute eher die Frage, wie sich aus dem schier unüberschaubaren Meer an Informationen die wirklich relevanten herausfiltern lassen. Erschwert wird diese Aufgabe durch...

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Wissenschaftliche Bibliotheken während der COVID-19-Pandemie

Inzwischen ist klar, dass die gegenwärtige Pandemie – Impfstoff hin oder her – uns noch eine ganze Weile beschäftigen und unser Leben beeinflussen wird. Davon betroffen sind natürlich auch Wissenschaftliche Bibliotheken. Eine kürzlich von Ithaka S+R veröffentlichte Untersuchung unter Wissenschaftlichen Bibliotheken in den USA verdeutlicht, welche Strategien dort beim Umgang mit der Pandemie ergriffen wurden und welche Folgen Corona in den Budgets der Bibliotheken hinterlassen hat. Der...

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Wie funktioniert der Wissensaustausch in mehrsprachigen Organisationen?

Viele Unternehmen sind in unserer heutigen globalisierten Welt multinational tätig. Genauso multinational ist aus diesem Grund auch oft deren Belegschaft, viele Mitarbeiter sind mehrsprachig. In zahlreichen Organisationen wird als Unternehmenssprache daher Englisch verwendet, und zwar auch dann, wenn diese Firmen keinen anglo-amerikanischen Hintergrund haben. Zunehmend findet deshalb der persönliche Wissensaustausch unter den Mitarbeitern nicht mehr in deren Muttersprache statt. Die Frage ist,...

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25. Ausgabe des Business Information Survey

Zum 25. Mal hat die Fachzeitschrift Business Information Review ihre jährliche Umfrage unter britischen Information Professionals veröffentlicht. Der Business Information Survey bietet wie gewohnt einen spannenden Einblick in die aktuellen Trends für Informationsspezialisten nicht nur aus dem Unternehmensbereich. Vor zwei Jahren hat die damalige Umfrage erhebliche Zweifel aufgeworfen, ob die bisherigen Informations- und Recherche-Dienste, d.h. die klassischen Informationsvermittlungs- und...

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34. ASpB-Tagung

[schema type="event" evtype="EducationEvent" url=" http://www.aspb2013.de/" name="34. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaften für Spezialbibliotheken e.V." description="Das Veranstaltungsmotto der ASpB-Tagung 2013 lautet "Leinen los! Innovationen und strategische Turn Arounds in Spezialbibliotheken". Schwerpunktmäßig werden Fragen und Themen erörtert wie z.B. "Wie entwickelt man neue, auch bibliotheksferne Dienstleistungen?" oder "Wie kann die Medienerwerbung an die geänderten Anforderungen einer...

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Szenarien und Zukunftstrends für Informationsspezialisten

Die australische Bibliotheks- und Informationsvereinigung (Australian Library and Information Association – ALIA) hat ein interessantes Diskussionspapier veröffentlicht, in dem verschiedene Szenarien und Trends für das Jahr 2025 vorgestellt werden, die für den Beruf der Informationsspezialisten zukünftig von Bedeutung sein können.

Das goldene Zeitalter der Information kommt bzw. ist teilweise schon da. Ob Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen dieser Ära ihren eigenen Stempel aufdrücken können muss sich aber erst noch zeigen. Um in der Zukunft bestehen zu können, müssen wir verstehen, von woher wir ursprünglich kommen. Hierzu ein kleiner historischer Rückblick auf 4.000 Jahre Bibliotheksgeschichte ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ca. 2400 v.Chr. wird die erste Bibliothek in Ebla, Syrien, mit 17.000 Tontafeln eröffnet. Bibliotheken sind in dieser Periode zuerst aber die Domäne von vor allem Wissenschaftlern, Priestern und herrschenden Adelsgeschlechtern.
1455 beginnt mit dem Druck der Bibel durch Gutenberg die Geschichte des modernen Buchdrucks.
Die industrielle Revolution (1760­1840) führt zum gesellschaftlichen Aufstieg der Mittel­ klasse. So finden die Bücher nun den Weg in die viele Eigenheime.
1976 beginnt die Entwicklung von elektronischen Zeitschriften. Beteiligt daran sind Spezi­ al­ und wissenschaftliche Bibliotheken.
1985 ersetzt die New York Public Library ihre Katalogkarten durch Computerterminals.
1995 betritt Amazon als Online-­Buchladen mit billigen Angeboten die Szene.
1998 verändert sich mit dem Start von Google …

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Mehrwert schaffen oder man wird abgeschafft

Bereits zum 23. Mal ist von der Fachzeitschrift „Business Information Review“ der „Business Information Survey“ dieses Jahr durchgeführt worden. Diese Befragungsreihe liefert aufschlussreiche Hinweise auf die Infocenter in (britischen) Unternehmen. Letztes Jahr wurden die Folgen einer möglichen Auflösung des Euro-Währungsgebiets sowie der Einfluss einer allgemeinen, sich verdunkelnden Weltwirtschaftslage diskutiert. Wie wir inzwischen wissen, hat die Eurozone, trotz aller Unkenrufe, bis jetzt überlebt, und es gibt auch bezogen auf die Weltkonjunktur gewisse Entspannungszeichen, wie z.B. die steigenden Aktienmärkte. Trotzdem sieht die ökonomische Situation in einzelnen europäischen Ländern weiterhin nicht sonderlich rosig aus. Folge davon ist eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs, dem auch einige der bisherigen Umfrageteilnehmer dieser Studie zum Opfer gefallen sind.

Der „Business Information Survey“ bezieht seine hohe Aussagekraft daraus, dass die Teilnehmer erstens sehr intensiv und ausführlich befragt werden können, und zweitens, dass es sich um ausgewiesene Informationsexperten handelt. Insgesamt wurden für die aktuelle Ausgabe dieser Umfrage 20 Informationscenter in Großbritannien detailliert zu ihrer Lage, zu Strategien und Tätigkeiten befragt.

Wichtige Resultate dieser Umfrage sind u.a.:

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung unter den Umfrageteilnehmern kann als gemischt bezeichnet werden, und reicht von leichter Expansion bis zu Auflösungen der jeweiligen Abteilungen.
Auffällig sind in diesem Jahr auch die branchenspezifischen Unterschiede, die größer als sonst ausgefallen sind. So müssen besonders die Information Professionals in Banken und Kanzleien hart um ihr Weiterbestehen kämpfen, während sich die Lage in den Branchen Pharmazie, Wirtschaftsprüfung und Energie stabilisiert hat.
Auf der Führungsebene der Unternehmen wächst die Skepsis bezüglich des bisherigen klassischen zentralen Informationsdienstleistungsmodells.
Outsourcing in Form von On- und Off-Shoring ist weiterhin ein beliebtes Modell für Unternehmen, um Kosten zu sparen, wobei sich hier …

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