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Bibliotheken öffnen ihre Archive für das KI-Zeitalter

Datum: 21. Dezember 2025
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Die Harvard University und große Öffentliche Bibliotheken in den USA stellen derzeit historische Buchbestände für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz zur Verfügung. Fast eine Million Werke aus sechs Jahrhunderten, von koreanischen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert bis zu englischsprachigen Klassikern des 19. Jahrhunderts, werden digitalisiert, um als Trainingsdaten für Sprachmodelle zu dienen. Unterstützt wird das Projekt von Microsoft und OpenAI, die „öffentliche Wissensquellen“ gezielt als weniger kontroverse Alternative zu urheberrechtlich geschützten Texten nutzen wollen. 

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