Quo Vadis, soziale Medien?

Lange hat es gedauert, aber der gewalttätige Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021 dürfte wohl das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben. Die führenden Social-Media-Plattformen, u. a. Facebook, das zum Facebook-Konzern gehörende Instagram sowie der Kurznachrichtendienst Twitter, haben die Reißleine gezogen. Donald Trump ging all seiner beliebtesten Sprachrohre verlustig. Seit dem 8. Januar 2021 sind alle seine Twitter-Accounts, inklusive die seiner Wahlkampfteams, dauerhaft geschlossen worden. Dieses Vorgehen, das auch als Deplatforming bezeichnet wird, wird einerseits kritisiert („Zensur“) und anderseits beklatscht („Verantwortung wahrgenommen“). Leider sind diese zwei Extrem-Pole keine geeignete Ausgangslage für eine sinnvolle Diskussion. Diskutiert werden sollte vielmehr, ob soziale Medien juristisch nicht genauso zu behandeln sind wie „klassische“ Medien. Schließlich informieren sich immer mehr Menschen über diese Netzwerke bzw. beziehen ihre Nachrichten über solche Portale.



Lange hat es gedauert, aber der gewalttätige Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021 dürfte wohl das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben. Die führenden Social-Media-Plattformen, u. a. Facebook, das zum Facebook-Konzern gehörende Instagram sowie der Kurznachrichtendienst Twitter, haben die Reißleine gezogen. Donald Trump ging all seiner beliebtesten Sprachrohre verlustig. Seit […]

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