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PISA-Studie bringt fehlende Lesekompetenz ans Licht

Datum: 18. Dezember 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Die Ergebnisse der neuesten PISA-Studie haben in vielen Länder heftige Diskussionen ausgelöst. In Deutschland ist der Aufschrei über die wieder einmal als enttäuschend empfundenen Resultate besonders groß. Inzwischen hat man fast den Eindruck, das gesamte Bildungssystem in Deutschland stehe auf dem Prüfstand. Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie 2018 wurden am 3. Dezember 2019 veröffentlicht. Im Vergleich zum letzten PISA-Test 2015 schnitten die deutschen Schüler etwas schlechter ab. Insgesamt belegt Deutschland in der internationalen Rangliste weiterhin einen Platz im Mittelfeld. Neben den schlechteren Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften, werden vor allem die teilweise mangelhaften Leseleistungen kritisch gesehen. Gerade die nicht überragende Lesekompetenz scheint am Selbstbewusstsein der deutschen Medien und der deutschen Öffentlichkeit zu kratzen. Schließlich ist die Rolle des (gedruckten) Buches wohl in keinem Land so zentral wie im Land der Dichter und Denker. Vereinzelt wird als Schuldiger – neben gesellschaftlichen Ungleichgewichten – die moderne, digitale Welt für die schwachen Leseleistungen ausgemacht. Wir stellen in diesem Beitrag die wichtigsten Resultate vor und untersuchen, ob sie wirklich so desaströs sind, wie es viele Bildungsexperten behaupten.

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