zum Inhalt springen

Nur geringe Nachnutzung von wissenschaftlichen Daten

Datum: 4. Oktober 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Archivierung, Sicherung und Wiederverwendung von digitalen Forschungsdaten sind wichtige Bestandteile des wissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements. Aus diesem Grund sind in den letzten Jahren zahlreiche Datenrepositorien gefördert und aufgebaut worden, die diese Aufgaben erfüllen sollen. Die Frage ist nur, wie und ob diese Repositorien auch für das genutzt werden, was ursprünglich damit bezweckt wurde, nämlich die Nachnutzung dieser Daten für wissenschaftliche Veröffentlichungen durch andere Forscher. In diesem Beitrag wird untersucht, in welchem Ausmaß dieser Verwendungszweck tatsächlich zum Tragen kommt. Als Studienobjekt wurde das Dryad Digital Repositorium (kurz: Dryad) ausgewählt.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Ethische Verantwortung im Umgang mit biomedizinischen Archiven

Im Essay „The Digital Opaque: Refusing the Biomedical Object“ im Open-Access-Journal „In the Library with the Lead Pipe“ untersuchen Sean Purcell, Kalani Craig und Michelle Dalmau die extraktiven Praktiken der biomedizinischen Forschung und deren Folgen für...

Wirtschaftlicher Nutzen und Potenziale von Open Science

Die Autorinnen Lena Tsipouri, Sofia Liarti, Silvia Vignetti und Izabella Martins Grapengiesser haben in der Zeitschrift „Royal Society Open Science“ einen umfassenden Scoping Review zum ökonomischen Einfluss von Open Science veröffentlicht. Analysiert wurden...

Zwischen Tradition und Innovation: Wo steht die Bibliometrie heute?

In der bibliometrischen Forschung dominieren seit Jahrzehnten proprietäre Datenbanken wie Web of Science und Scopus. Eine Analyse von Camilla Hertill Lindelöw, Björn Hammarfelt und Alysson Mazoni von drei zentralen Fachzeitschriften in der Zeitschrift „JASIST“...