zum Inhalt springen

Nur geringe Nachnutzung von wissenschaftlichen Daten

Datum: 4. Oktober 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Archivierung, Sicherung und Wiederverwendung von digitalen Forschungsdaten sind wichtige Bestandteile des wissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements. Aus diesem Grund sind in den letzten Jahren zahlreiche Datenrepositorien gefördert und aufgebaut worden, die diese Aufgaben erfüllen sollen. Die Frage ist nur, wie und ob diese Repositorien auch für das genutzt werden, was ursprünglich damit bezweckt wurde, nämlich die Nachnutzung dieser Daten für wissenschaftliche Veröffentlichungen durch andere Forscher. In diesem Beitrag wird untersucht, in welchem Ausmaß dieser Verwendungszweck tatsächlich zum Tragen kommt. Als Studienobjekt wurde das Dryad Digital Repositorium (kurz: Dryad) ausgewählt.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Was Hochschulbibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen

Hochschulen sind keine politikfreien Räume. Sie sind von Konkurrenz, Machtkämpfen, knappen Ressourcen und konkurrierenden Interessen durchzogen wie jede andere Organisation auch. Für Bibliotheken innerhalb dieser Institutionen bedeutet das: Wer sich aus der Politik...

Kinder in der digitalen Welt

Die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, eingesetzt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2025, hat im Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen vorgelegt. Der Bericht...

Digitale Langzeitarchivierung braucht klare Regeln

Ramsey McManus untersucht in seiner Abschlussarbeit „Digital Preservation Policies in University Libraries: A Content Analysis“, erschienen in „The Aquila Digital Community“ der University of Southern Mississippi, wie Universitätsbibliotheken ihre Strategien zur...