Meta-Studie belegt zahlreiche Vorteile von Open Access
Datum: 24. Juni 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Das wissenschaftliche Publikationswesen befindet sich unbestritten auf dem Weg hin zu Open Access (OA). Open Access zählt für Bibliotheken und Verlage zu den einschneidendsten Veränderungen der letzten zwei Jahrzehnte. Ausdruck dieser Relevanz sind auch die zahlreichen veröffentlichten Untersuchungen und Diskussionsbeiträge zu diesem Thema. Eine aktuelle Literaturstudie1 der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek im Auftrag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) hat die Ergebnisse dieser Arbeiten ausgewertet und versucht sie einzuordnen. Angesichts der Vielzahl von Beiträgen ist es inzwischen schwer geworden eine Übersicht über die beobachteten Vorteile bzw. Nachteile dieses alternativen Wegs der wissenschaftlichen Publikation zu behalten. Zudem kommen Untersuchungen zu den Effekten von Open Access zu unterschiedlichen oder sogar gegensätzlichen Resultaten. Die nachfolgend präsentiert Literaturanalyse stellt somit den aktuellen Forschungsstand bei der empirischen Erforschung von Open Access und den vielfältigen Auswirkungen dar.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

PISA-Studie – Stellungnahme des dbv

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) ist sehr besorgt über die neuesten Ergebnisse des internationalen PISA 2022-Leistungsvergleichs.1 Deutsche Schülerinnen und Schüler haben in der Lesekompetenz das schlechteste Ergebnis seit 2000 erzielt. Das ist alarmierend, da...

ZB Med – Fernzugriff

Der Fernzugriff der ZB MED der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) – Informationszentrum Lebenswissenschaften wurde erheblich erweitert.1 Mit über 6.500 E-Journals und 15.000 E-Books bietet es kostenfreie E-Medien. Ein neues Bookmarklet im...

Book Ban – eine Schulbibliothekarin erzählt

Schulbibliothekare in den USA werden zunehmend belastet durch Versuche, Bücher zu verbieten. Mernie Maestas, eine Bibliothekarin im Wentzville School District (Missouri, USA), erlebt tagtäglich, dass versucht wird Bücher aus Schulbibliotheken zu entfernen.1 Es begann...