Lehrbücher haben weiter einen hohen Stellenwert für Forschung und Studium
Datum: 4. März 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

In den letzten Jahren, und nicht allein wegen der Corona-Pandemie, hat die Digitalisierung an Hochschulen erheblich an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob klassische Lehrbücher noch immer den gleichen Stellenwert für Studierende und Lehrende haben wie etwa vor 20 oder 30 Jahren. Die Frage ist aus verschiedenen Gründen bedeutsam. Einmal sind Lehrbücher bisher sehr wichtig gewesen, um notwendiges Grundlagenwissen zu vermitteln. Zweitens ist es für Bibliotheken wichtig zu erfahren, ob ihr Lehrbuchbestand noch eine ausreichende Nutzung erfährt, und drittens, ob und welche Unterschiede zwischen den digitalen und analogen Lehrbuchversionen bzw. auch anderen digitalen Lehrmaterialien bestehen. Eine aktuelle Studie1 des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Zusammenarbeit mit der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften hat sich dieser Thematik angenommen. Daneben hat die Untersuchung sich auch mit anderen Aspekten beschäftigt, die in diesem Zusammenhang relevant sind, wie Open Access, freie Bildungsressourcen (Open Educational Resources – OER) sowie auch Fragen des Urheberrechts.

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