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Gibt es eine Preisdiskriminierung bei Big Deal-Vereinbarungen?

Datum: 1. August 2014
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Große Verlage verkaufen Online-Abos in Form umfangreicher Zeitschriften-Pakete vor allem an Bibliotheken. Vorteil für die Bibliotheken ist der im Vergleich zum Bezug der Einzeltitel deutlich günstigere Preis. Problematisch dabei ist, dass sich die Preise dieser Big Deals von Institution zu Institution zum Teil erheblich voneinander unterscheiden. Allerdings werden diese Preise nicht veröffentlicht. Den Autoren dieses Beitrags ist es gelungen, Daten zu sammeln, die es erlauben, die Paket-Preise von kommerziellen Verlagen mit denen nicht gewinnorientierter Organisationen zu vergleichen. Die vorliegende Arbeit ist sowohl für Wirtschaftswissenschaftler von Interesse, die sich mit Fragen der Preisbildung bei Monopolisten interessieren, als auch für Bibliothekare relevant, die ihr verfügbares Budget effizient einsetzen sowie weiterhin für Forscher, die an der Verfügbarkeit ihrer publizierten Arbeiten interessiert sind.

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