Drei Technologien, die unsere Art zu suchen verändern werden
Datum: 27. März 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die zentrale Aufgabe von Bibliotheken besteht darin, Informationen zu speichern, zu vermitteln und zugänglich zu machen. Damit Benutzer die in Bibliotheken vorhandenen Inhalte, Materialien und Informationen entdecken können, sind Bibliotheken auf Suchtechnologien angewiesen. In den letzten Jahren haben Websuchmaschinen, und hier besonders Google, ihre tiefgreifenden Spuren in Informationseinrichtungen hinterlassen. Das Problem bei der Nutzung von Suchtechniken auf der Basis von Websuchmaschinen liegt darin, dass diese Systeme völlig anders arbeiten als die klassischen Bibliothekssuchsysteme. Viele Benutzer erwarten allerdings, dass auch die Suche in Bibliotheken so arbeitet und aussieht, wie sie es vom Internet her kennen. Nicht vergessen werden darf, dass Suchmaschinen hierbei Technologien einsetzen, die es mit dem Datenschutz und der Privatsphäre der Benutzer nicht so genau nehmen. Schließlich werden bei den Trefferlisten auch werbefinanzierte Ergebnisse sowie Werbeanzeigen angezeigt. Für Bibliotheken gilt es somit, den Spagat zwischen den Wünschen ihrer Benutzer nach einfachen Suchmöglichkeiten und den Anforderungen nach leistungsstarken, aber komplexen Suchsystemen zu bewältigen. Nachfolgend werden drei wichtige Trends in der Suchtechnologie vorgestellt, die auch für Bibliotheken in naher Zukunft an Relevanz gewinnen werden.

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