Das Für und Wider von kommerziellen Wissenschaftsverlagen
Datum: 13. Dezember 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Trends

Im Zuge der Open-Access-Bewegung taucht vermehrt die Frage auf: Ist in dieser neuen Welt der wissenschaftlichen Informationsversorgung noch Platz für kommerzielle wissenschaftliche Verlage? In einem kürzlich in Jülich durchgeführten Workshop zum Thema „Literaturversorgung ohne Elsevier-Zugang“ wurde konkret untersucht, welche Folgen das Nicht-Abonnieren dieser Zeitschriften in der Praxis nach sich zieht. Sind Bibliotheken und Wissenschaftler heute wirklich noch abhängig von den meist hochpreisigen Abos der großen wissenschaftlichen Verlage wie Elsevier, Springer, Wiley usw.? Oder können nur Big Deals dafür sorgen, dass die Wissenschaftler in gewohnter Weise ihrem Forschungsauftrag nachgehen können?

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten

Bereits zum sechsten Mal ist der jährliche Bericht „State of Open Data“1 von Figshare, Digital Science und Springer Nature veröffentlicht worden. Untersucht wird in dieser weltweit durchgeführten Umfrage unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie sich das...

Trends für 2022

Wie üblich zum Jahresauftakt, berichten wir auch in dieser ersten Ausgabe von Library Essentials über mögliche Trends für das neue Jahr 2022. Betrachtet man die diversen Technologie-Trends, die die einschlägigen Marktforschungsunternehmen und Fachmagazine Anfang...

Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?

In den letzten Jahren sind so manche Nachteile des bestehenden Internets offensichtlich geworden. Immer stärker haben sich Einfluss und Macht von großen Plattformen wie sozialen Netzwerken und Online-Unternehmen entfaltet. Deshalb wird seit einiger Zeit über...