Back to the Future oder kaum zu glauben: Abstracts und Metadaten können Buchumsätze steigern
Datum: 10. Februar 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Okay, etwas viel Ironie in einer Artikelüberschrift. Aber gelegentlich ist es erstaunlich, was manche Studien und Arbeiten an vermeintlich Neuem herausgefunden haben wollen. Ein White-Paper der Publishers Communication Group (PCG), ein zum Informationsanbieter Ingenta (u.a. Ingenta Connect, http://ingentaconnect.com/) gehörendes Marketing- und Beratungsunternehmen, beschäftigt sich mit der Frage, wie man den Wert eines wissenschaftlichen Buchs bemessen kann, bzw. wie Verlage den Wert für dieses Buch erhöhen können? Laut PCG kann dies erreicht werden, indem die Verlage ihre wissenschaftlichen Publikationen mit erweiterten Metadaten auf Kapitelebene anreichern würden. Für Informationsspezialisten ist dies natürlich keine neue Erkenntnis, schließlich fordern sie seit langem, dass z.B. E-Books mit entsprechenden besseren Metadaten versehen werden. Dies würde es ihrerseits u.a. erlauben die benutzergesteuerte Erwerbung zu optimieren.



Okay, etwas viel Ironie in einer Artikelüberschrift. Aber gelegentlich ist es erstaunlich, was manche Studien und Arbeiten an vermeintlich Neuem herausgefunden haben wollen. Ein White-Paper der Publishers Communication Group (PCG), ein zum Informationsanbieter Ingenta (u.a. Ingenta Connect, http://ingentaconnect.com/) gehörendes Marketing- und Beratungsunternehmen, beschäftigt sich mit der Frage, wie man den Wert eines wissenschaftlichen Buchs bemessen […]

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