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Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument

Datum: 8. Juni 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Bibliotheken führen Umfragen unter ihren verschiedenen Anspruchsgruppen durch, um herauszufinden, wie diese die Bibliothek als Ganze, die dort tätigen Bibliothekare und Bibliothekarinnen, ihre Dienste oder ihre Informationsangebote sehen und wahrnehmen. Generell gehören solche Untersuchungen bei fast allen Bibliotheken heute zur „Standardausrüstung“, um die eigenen Dienste bewerten zu lassen und, basierend auf den Ergebnissen, weiter zu verbessern. Für Dienstleistungsunternehmen, zu denen auch Bibliotheken zählen, ist es folglich nicht ungewöhnlich auch die eigene Rolle durch solche Wahrnehmungsanalysen zu untersuchen. Das hat weniger mit einer übertriebenen Selbstbezogenheit zu tun, sondern ist Ausdruck einer zielführenden Selbstbetrachtung, um diesen Beruf kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu modernisieren. Und wenn man die Entwicklung der Bibliotheken im Verlauf gerade der letzten 25 Jahre betrachtet, hat sich dieses kritische Hinterfragen gelohnt. Bibliotheken sind heute längst nicht mehr „bloß“ die Hüter der Bücher, sondern vielseitige Dienstleister mit einem manchmal schier unüberschaubaren Informationsangebot. In dem folgenden Beitrag wird anhand einer ausführlichen Auswertung der Fachliteratur untersucht, wie die heutige Außen- und Selbstwahrnehmung wissenschaftlicher Bibliothekarinnen und Bibliothekare aussieht.

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