Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte ist in Deutschland nach wie vor gering
Datum: 22. Juli 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

So manche Studie will in den letzten Jahren eine zunehmende Bereitschaft der Bevölkerung für journalistische Online-Inhalte festgestellt haben. Die Realität dürfte aber anders aussehen, betrachtet man die mit solchen digitalen Inhalten erzielten Umsätze. Eine aktuelle Untersuchung stellt treffend fest: „Money for nothing, Content für free.“ Die Gratismentalität gerade bei journalistischen Online-Inhalten ist und bleibt vorerst in Deutschland tief verankert und weitverbreitet. Die vorliegende Untersuchung der Landesanstalt für Medien NRW nimmt die Gründe für die mangelnde Zahlungsbereitschaft der User genauer in den Blick. Die Resultate sind für die Verlage und Medienhäuser alles andere als beruhigend. Gerade im Kontext von Phänomenen wie Fake News und Verschwörungstheorien, die das Internet in den letzten Jahren inhaltlich vermüllen, sind das keine guten Nachrichten für die gesellschaftliche und politische Entwicklung.

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