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Wissensarbeiter erfinden das Rad immer wieder neu

Datum: 24. Mai 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Coveo, ein führender Anbieter für Lösungen im Bereich Enterprise Search, hat eine Studie zur Wissensarbeit und Wissensarbeiter unter dem Aspekt der Nachbearbeitung von Wissen veröffentlicht. Die Nach- oder Wiederbearbeitung von bestehenden Erkenntnissen ist ein Grundsatz der Wissensökonomie. Trotzdem haben nur wenige Unternehmen und Organisationen bisher entsprechende Steuermechanismen oder Programme eingerichtet, um dies erfolgreich umsetzen zu können. Möglicherweise basiert dies auch auf der grundlegend falschen Annahme, dass Wissensarbeiter überwiegend mit neuen Aufgaben beschäftigt sind oder neue Herausforderungen lösen müssen. In der Praxis wird von den meisten Unternehmen jedenfalls darauf verzichtet, ihre Mitarbeiter mit entsprechender Weiterbildung auszustatten, damit das bestehende Wissen auf einfache Weise gefunden und wieder verwendet werden kann. Als einzige Hilfe steht den Wissensarbeiter in den meisten Fällen nur einer grundlegende Unternehmenssuche zur Verfügung, die sich aber nicht als effektiv erweist. Vielmehr müsste es das Ziel von Unternehmen sein, praktisch das gesamte vorhandene Wissen und vorhandenen Informationen in einer Organisation wiederzuverwenden, und zwar in personalisierter Form und dort, wo es benötigt wird. Dies hätte einen Multiplikatoreffekt zur Folge, der allgemein die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht und zu höheren Umsätzen, besseren Produkten und Dienstleistungen sowie kompetenteren Mitarbeitern führt. Wie groß die Versäumnisse der Unternehmen in diesem Bereich sind, versucht die Untersuchung von Coveo aufzuzeigen.

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