Widersprüchliche Studien bezüglich der Akzeptanz von kostenpflichtigen Online-Inhalten
Datum: 9. Februar 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Wieder einmal eine Untersuchung, die eine steigende Bereitschaft bei den Nutzern für kostenpflichtigen Online-Journalismus festgestellt haben will. Der deutsche Hightech-Verband BITKOM hat die Resultate einer als repräsentativ bezeichneten Umfrage unter 1.019 Internetusern in Deutschland veröffentlicht. Laut dieser Studie hat im Jahr 2014 jeder dritte Internetnutzer schon einmal für redaktionell verfasste Online-Inhalte bezahlt. Im Gegensatz dazu steht eine aktuelle Veröffentlichung des World Economic Forum (WEF). In dieser durch das Internetforschungsunternehmen comScore in Brasilien, Türkei, Großbritannien und Indonesien durchgeführten Befragung sind nur zwischen 8 und 13 % der Meinung, dass man für Nachrichteninhalte im Internet zahlen sollte.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Paywall vs. freier Informationszugang

Die sogenannte Schattenbibliothek Sci-Hub und das akademische soziale Netzwerk ResearchGate sind aus Sicht der Wissenschaftsverlage eine illegale Art von Open Access. ResearchGate musste dies aktuell durch eine verlorene Klage vor Gericht1 erfahren. Andererseits ist...

Bücherverbote und Bedrohungen nehmen in US-Bibliotheken rasant zu

In den letzten Monaten häufen sich Pressemitteilungen über den steigenden Druck auf US-amerikanische Bibliotheken, bestimmte Bücher aus dem Bestand zu verbannen. In erster Linie sind hier diverse politische und religiöse Gruppierungen aktiv, die ihre Vorstellungen...

Neues aus der Social-Media- und Metaverse-Welt

Man kann ihren Informationswert mit gutem Grund hinterfragen und muss sie auch nicht mögen, aber soziale Medien sind heute für viele ein fester Bestandteil ihres täglichen Online-Medienkonsums. Weltweit wird die Anzahl der Social-Media-User auf mehr als 4 Mrd....