zum Inhalt springen

Was sagt die Höhe des Impact-Faktors über einen Forscher aus?

Datum: 18. März 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Eine Studie von brasilianischen Forschern hat untersucht, ob und welche Unterschiede zwischen Forschern bestehen, die entweder in wissenschaftlichen Zeitschriften mit hohem oder mit niedrigem Impact-Faktor (IF) ihre Arbeiten veröffentlichen. Das Publizieren in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften ist für Forscher bekanntlich mit einem gewissen Prestige verbunden, das umso höher ist, je höher der Impact-Faktor ist. Die Studienergebnisse zeigen tatsächlich ausgeprägte Profile, d.h. die Wissenschaftler unterscheiden sich beruflich und persönlich signifikant, je nachdem ob sie in wissenschaftlichen Magazinen mit hohem oder niedrigem IF publizieren. Allerdings gibt es auch gewisse Gemeinsamkeiten, wie fehlende finanzielle Mittel.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten

Emily Hodgson Anderson zeigt in „The Conversation“, dass die aktuelle Aufregung um ChatGPT und akademisches oder professionelles Schreiben auf eine ältere Debatte zurückführt. Der Streit um KI-gestützte Schreibassistenz ist demnach kein völlig neues Problem, sondern...

Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden

Shannon Maughan beschreibt in „Publishers Weekly“ einen Markt, der für Schulbibliotheken immer schwieriger kalkulierbar wird. E-Books und Hörbücher gehören inzwischen fest zur Medienversorgung vieler Schulen, doch gleichzeitig schrumpfen Budgets, Lizenzmodelle werden...

Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume...

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über...