Warum Informationsspezialisten sich mit Open Data beschäftigen sollten
Datum: 3. Oktober 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Open Data oder offene Daten sind Daten, die für jeden frei nutzbar sind, wiederverwertet und weiterverbreitet werden dürfen. Durch diese Offenheit wird diesen Daten ein gewaltiges volkswirtschaftliches Potenzial zugesprochen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat den gesamtwirtschaftlichen Nutzen für Deutschland letztes Jahr (je nach unterstelltem Szenario) in einer Studie mit einer Spannbreite von 12 bis 131 Mrd. € pro Jahr beziffert. Diese öffentlichen Daten stammen dabei in erster Linie von öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungen. Bekanntermaßen hinkt Deutschland bei der Freigabe dieses Datenschatzes im Vergleich zu vielen anderen führenden Industrieländern bisher allerdings deutlich hinterher, gemessen z.B. anhand der Platzierung im Open-Data-Index (aktuell Rang 24). Informationsspezialisten haben sich mit dem Thema Open Data bisher nur selten beschäftigt, bzw. in der einschlägigen bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachliteratur finden sich bisher relativ wenige Beiträge. Der folgende Beitrag versucht aufzuzeigen, wieso dies ein Fehler ist, und welche Chancen sich durch die Nutzung von Open Data z.B. für Bibliothekare in öffentlichen Bibliotheken eröffnen. Gerade Informationsspezialisten befinden sich hier eigentlich in einer sehr guten Ausgangslage, um ihren Benutzern entsprechende Hilfestellungen und Dienstleistungen im Umfeld von Open Data anzubieten. Der Beitrag bietet eine kurze Geschichte der offenen Daten und erforscht, wie Bibliotheken die Möglichkeiten aus Open Data für eigene, neue innovative Angebote nutzen können.



Open Data oder offene Daten sind Daten, die für jeden frei nutzbar sind, wiederverwertet und weiterverbreitet werden dürfen. Durch diese Offenheit wird diesen Daten ein gewaltiges volkswirtschaftliches Potenzial zugesprochen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat den gesamtwirtschaftlichen Nutzen für Deutschland letztes Jahr (je nach unterstelltem Szenario) in einer Studie mit einer Spannbreite von 12 bis 131 Mrd. € […]

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