Untersuchung zu zurückgezogenen wissenschaftlichen Arbeiten in den Geisteswissenschaften
Datum: 4. März 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten machen im Vergleich zur Gesamtzahl an publizierten wissenschaftlichen Fachartikeln nur einen sehr geringen Anteil aus. Gleichzeitig zeigen bisherige Untersuchungen, dass es nicht ausreicht einen Fachartikel nur zurückzuziehen. Weitere Maßnahmen sind nötig, damit solche falschen, manipulierten, unethische Arbeiten tatsächlich komplett aus dem Wissenschaftssystem aussortiert werden. Studien haben nachgewiesen, dass viele dieser zurückgezogenen Arbeiten noch Jahre später in den Literaturverzeichnissen anderer Arbeiten aufgeführt werden. Grundsätzlich macht die Zitierung solch einer falschen Quelle auch diese Arbeiten ungültig. In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit1 werden die Ergebnisse einer quantitativen und qualitativen Analyse von Zitaten zu zurückgezogenen Veröffentlichungen speziell für den Bereich der Geisteswissenschaften vorgestellt und diskutiert.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Das Telegramm ist nun (Kommunikations-)Geschichte

Am 31. Dezember 2022 hat die Deutsche Post die Ära des Telegramms beendet1. Manche werden vielleicht sagen, es sei höchste Zeit gewesen, diesen Dienst aus der analogen Zeit einzustellen; der Ursprung des Telegramms gehe schließlich schon auf das Jahr 1791 zurück, als...

Studie: Deutsche Medien sind keine Mainstream-Medien

Seit einigen Jahren werden die deutschen Medien gerade in den sozialen Medien oft als Mainstream-Medien beschimpft oder sogar als Lügenpresse verunglimpft. Eine kürzlich veröffentlichte Studie1 der Otto Brenner Stiftung (OBS), der Wissenschaftsstiftung der IG Metall,...