zum Inhalt springen

Thomson Reuters zum Einsatz von KI in der Informationsbranche

Datum: 27. Mai 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Auch wenn es bisher viele in der Informationsbranche (noch) nicht wahrhaben wollen: auch hier wird früher oder später die künstliche Intelligenz (KI) breitgefächert Einzug halten. Allein das exponentielle Datenwachstum lässt kaum eine andere Option zu. Nur mit der Unterstützung von KI wird es zukünftig möglich sein, halbwegs mit den immer größer werdenden Informations- und Datenbergen umgehen zu können. Der führende Informationsanbieter Thomson Reuters hat in einem aktuellen Bericht einige Vorhersagen zur Nutzung von KI in der Informationsbranche präsentiert. Grundsätzlich wird erwartet, dass der digitale Wandel zu völligen neuen Spielregeln in dieser Branche führen wird. In Tat und Wahrheit wird in der Informationsindustrie – und auch von Thomson Reuters – seit einige Zeit KI und maschinelles Lernen genutzt, um Innovation und Wandel voranzutreiben. KI übernimmt bereits heute Aufgaben, um große Datenmengen und Inhalte zu durchsuchen, oder um Inhalte und Information anzureichern, zu organisieren, zu verbinden und bereitzustellen.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Warum Hardcover mehr sind als schöne Schutzumschläge

Eine Debatte im „Guardian“ zeigt, warum Hardcover trotz hoher Preise, ihres Gewichts und ihrer sperrigen Handhabung weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Mehrere Leser:innen widersprechen darin einem zuvor erschienenen Beitrag, der für die Abschaffung von Hardcovern...

Lesen auf Papier oder auf dem Bildschirm?

Erik D. Reichle und Lili Yu erklären in ihrem in „The Conversation“ erschienenen Beitrag, warum die Frage nach Papier oder Bildschirm zu kurz greift. Entscheidend sei weniger das Medium selbst als die Frage, ob digitale Geräte konzentriertes Lesen unterstützen oder...

Bibliotheksverbände fordern neue E-Book-Modelle von großen Verlagen

Nathalie op de Beeck berichtet in „Publishers Weekly“ über einen gemeinsamen Appell von fünf Bibliotheksorganisationen aus den USA und Kanada an die großen Publikumsverlage und digitale Plattformanbieter. Die Verbände fordern nachhaltigere Konditionen für Öffentliche...

Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten

Emily Hodgson Anderson zeigt in „The Conversation“, dass die aktuelle Aufregung um ChatGPT und akademisches oder professionelles Schreiben auf eine ältere Debatte zurückführt. Der Streit um KI-gestützte Schreibassistenz ist demnach kein völlig neues Problem, sondern...