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Wandel

Bibliotheksleitungen brauchen in Zeiten des Wandels strategische Weitsicht

Nicht nur die gegenwärtige Corona-Pandemie stellt Wissenschaftliche Bibliotheken und deren Führungen vor großen Herausforderungen. Allgemein stehen Wissenschaftliche Bibliotheken weltweit vor einem Umbruch, hervorgerufen u. a. durch einen Wandel der Hochschulsysteme und den technologischen Fortschritt. Veränderungen hat es zwar schon immer gegeben, und inzwischen ist der Wandel auch zu einem Bestandteil von Wissenschaftlichen Bibliotheken geworden. Die heutigen Herausforderungen zeichnen sich...

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Neuen Technologietrends auf der Spur bleiben

Entscheidende Faktoren, die die Arbeit von Informationsspezialisten aller Art in den letzten Jahrzehnten beeinflussen, sind und waren die in dieser Zeit ablaufenden technologischen Veränderungen – nicht umsonst wird vom digitalen Wandel gesprochen. Wer glaubt, wir hätten mit der Blockchain, dem Internet der Dinge und der Künstlichen Intelligenz (KI) schon bald das Ende der (technologischen) Fahnenstange erreicht, täuscht sich gewaltig. Neu auftauchende Technologien werden in den nächsten...

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Künstliche Intelligenz in Bibliotheken: Hype oder Realität?

In den Medien finden sich regelmäßig Kommentare von bekannten Wissenschafts- und Technologiegrößen wie Stephen Hawkings, Bill Gates oder Elon Musk zur künstlichen Intelligenz (KI). Alle drei Berühmtheiten zählen übrigens zum Lager der sogenannten Warner. Sie schätzen die von KI ausgehende potenzielle Existenz-Bedrohung für die Menschheit als verhältnismäßig hoch ein. Auf der anderen Seite gibt es mindestens genauso viele Vertreter, die erwarten, dass KI die Menschheit in ein völlig neues und...

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Wie Bibliotheksdirektoren auf den digitalen Wandel reagieren

Wir leben heute im Informationszeitalter. Soweit herrscht wohl Einigkeit. Die rasante Entwicklung bei der Informationstechnologie oder auch die weitverbreitete Nutzung von sozialen Medien hat dazu geführt, dass wissenschaftliche Bibliotheken sich immer schneller ablaufenden und damit unvorhersehbaren Veränderungen ausgesetzt sehen. Oder mit Moran, Stueart und Morner (2013) gesprochen: "Alle Organisationen sind vom Wandel, den die Informationstechnologie mit sich gebracht hat, betroffen, aber...

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Wie Bibliotheken noch mehr Mehrwert schaffen können

Informationseinrichtungen müssen heute neue Wege beschreiten, um mit ihren Sammlungsbeständen und Dienstleistungen für ihre Kunden attraktiv zu bleiben, indem zusätzlicher Mehrwert und Nutzen geboten werden. Dies gilt umso mehr, je mehr branchenfremde Konkurrenten neue und meist sehr bequem zu verwendende Dienste anbieten, und dadurch immer mehr Leute von der Nutzung von Bibliotheken abhalten. Basierend auf der Arbeit von Robert Taylor und seinem „Value-Added Model“ wird versucht, dieses klassische Mehrwert-Modell zu erweitern. Hierzu werden fünf Bereiche/Kategorien vorgeschlagen, in denen Informationseinrichtungen Mehrwerte erzeugen können: Community, Inhalt, Kontext, Zusammenarbeit oder Mitgestaltung sowie Vernetzung/Verknüpfung.

Der Begriff des „Mehrwerts“ erschließt sich einem intuitiv sofort und stellt gleichzeitig eine intellektuelle Herausforderung dar. Fragen, die in diesem Zusammenhang zwangsläufig auftauchen, sind z.B. „Wie schaffen Organisationen einen Mehrwert?“ oder „Warum sollten wir daran interessiert sein, Mehrwert zu schaffen?“. Grundsätzlich bedeutet, Mehrwert zu erzeugen, dass man die Talente, Kenntnisse und das Fachwissen seiner Mitarbeiter in die bestehenden Prozesse optimal integriert, um damit wiederum ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erstellen. Zu beachten ist, dass Technologie ein Teil dieser Mehrwertproduktion sein kann, aber nicht sein muss. Für gewinnorientierte Unternehmen bedeutet, Mehrwert zu schaffen meistens Anstrengungen zu unternehmen, um die Spanne zwischen den Erlösen und den Kosten für die Herstellung eines Produkts oder Dienstes zu maximieren. Den Mehrwert von Informationseinrichtungen – die in der Regel Teil der Non-Profit-Branche sind – zu bestimmen, ist dagegen eine bedeutend komplexere Angelegenheit. Das größte Problem hierbei ist, dass solche bibliothekarischen und informationsbezogenen Produkte und Dienste nur sehr selten auf dem freien Markt gehandelt und verkauft werden.

Der wohl bekannteste Ansatz, um diese Problem zu lösen, stammt von Robert Taylor und seinem „Value-Added Model“. Taylor beschreibt dabei in seinem 1986 erschienenen Buch „Value-Added Processes in Information Systems“ den traditionellen Ansatz von Bibliotheken, um Mehrwert zu schaffen. Der dort beschriebene Informationsprozess beinhaltet drei Teile:

Der Benutzer oder Kunde,
die Schnittstelle zwischen dem System und dem Kunden,
sowie das System selbst, das eine Reihe von Mehrwert erzeugende Prozesse enthält, die verschiedene Produkte produzieren.
Taylor hat zudem vorgeschlagen, dass Information eine Abfolge von verschiedenen Phasen darstellt, die von Daten, zu Information, zu Wissen und schließlich zu einer Handlung führen („Taylor’s Value-Added Spectrum“).

Nach dieser kurzen Beschreibung des Taylor-Mehrwert-Modells drängen sich zwei grundlegende Fragen auf:

Besitzen die von Taylor in seinem ursprünglichen Modell beschriebenen Mehrwert-Werkzeuge und -Techniken noch immer den gleichen …

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34. ASpB-Tagung

[schema type="event" evtype="EducationEvent" url=" http://www.aspb2013.de/" name="34. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaften für Spezialbibliotheken e.V." description="Das Veranstaltungsmotto der ASpB-Tagung 2013 lautet "Leinen los! Innovationen und strategische Turn Arounds in Spezialbibliotheken". Schwerpunktmäßig werden Fragen und Themen erörtert wie z.B. "Wie entwickelt man neue, auch bibliotheksferne Dienstleistungen?" oder "Wie kann die Medienerwerbung an die geänderten Anforderungen einer...

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