Podcasting für die Wissenschaftskommunikation

Podcasting ist alles andere als ein neues Internet-Phänomen. Bereits Anfang der 2000er-Jahre wurden die Grundlagen für Podcasts gelegt. Bei Podcasts handelt es sich um eine Serie von Mediendateien (Audio- oder Video-Dateien), die über das Internet abgerufen oder...

Legen Benutzer noch Wert auf persönliche Beratungsgespräche?

Individuelle Beratungsgespräche für Studenten werden von wissenschaftlichen Bibliothekaren schon seit Jahrzehnten angeboten. Wenig ist bisher aber darüber bekannt, warum Studenten solche Beratungen von Angesicht zu Angesicht eigentlich konkret in Anspruch nehmen, und welchen Wert sie daraus ziehen. Diese Fragen stellen sich umso mehr, wenn berücksichtigt wird, welche Möglichkeiten sich den Studenten durch die immer zahlreicher online erhältlichen Recherchehilfen bieten. Anhand einer Fallstudie an der Universität von Vermont wird versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden. Allgemein sollen diese Ergebnisse dabei helfen, besser zu verstehen, wie solche Einzelberatungen für Studenten nützlich sind und welche Rolle diese Art von Beratungstätigkeit bei den Auskunftsdiensten spielt.

Die Überlegungen für diese Untersuchung resultieren aus Beobachtungen von Bibliothekaren an der Universität von Vermont, die festgestellt haben, dass in den letzten Jahren die Nachfrage nach solchen persönlichen Instruktionen für Forschungsprojekte der Studenten signifikant zugenommen hat. In der heutigen Zeit bieten Bibliotheken eine breite Palette von Auskunftsdiensten für ihre Benutzer an. Neben dem klassischen Auskunftsschalter werden auch immer öfter neue Kommunikationswege wie E-Mail, Chat-Systeme, Text Messaging oder Kursmanagement-Systeme zur Unterstützung der Nutzer eingesetzt. Bei der hier untersuchten Form des Auskunftsdiensts handelt es sich um individuelle Treffen zwischen einem Bibliothekar und einem oder auch mehreren Studenten (wenn es sich z.B. um ein Gruppenprojekt handelt) in einer terminlich vorher vereinbarten Sitzung und abseits des Auskunftsschalters.

Die Studie versucht folgende Fragen zu beantworten:

Wie wissen Studenten, wie sie eine Recherche-Beratung terminlich vereinbaren?
Was motiviert die Studenten, eine …

Informationsspezialisten als Unternehmensberater

Ein wichtiges strategisches Ziel von Informationseinrichtungen muss es sein, auch weiterhin neue Benutzergruppen zu finden und anzusprechen. Das Augenmerk darf also nicht nur auf dem Erhalt des bestehenden Kundenstamms liegen, sondern sollte die Akquirierung potenzieller neuer Benutzer beinhalten. Eine dieser möglichen neuen Zielgruppen stellen kleine und kleinste Unternehmen und Unternehmer dar. Wie solche kleine Unternehmungen idealerweise erreicht werden können, versucht dieser Beitrag aufzuzeigen.

Eine erste Hürde, die sich bei der potenziellen Zielgruppe „Kleine Unternehmen“ ergibt, muss von den Bibliotheken selbst überwunden werden. Nicht selten werden wirtschaftlich tätige Unternehmen grundsätzlich von den Informationsspezialisten als Kunden abgelehnt, da die Meinung vorherrscht, dass diese – gleichgültig, ob sie wirtschaftlich erfolgreich sind oder nicht, oder ob sie groß oder klein sind – ihre Dienstleistungen nicht in Anspruch nehmen dürften, bzw. es nicht verdienen. Vergessen wird hierbei nur allzu gerne, dass gerade kleine Unternehmen oder Einzelunternehmen meistens über wenig Personal verfügen, gerade im Bereich Informations­ und Wissensmanagement kaum oder gar keine Kenntnisse vorweisen sowie nur geringe finanzielle Ressourcen besitzen. Bezogen auf Finanzen und Personal ist die Situation übrigens nicht unähnlich zu derjenigen von vielen Bibliotheken, d.h. wenig Geld, ständig sich verändernde Technologien am Arbeitsplatz, höhere Kosten für benötigte Ressourcen und zu wenige Mitarbeiter mit den richtigen Kenntnissen. Zusammengefasst ist es also für Informationseinrichtungen bei der Kundenakquise entscheidend, sich von gewissen Vorstellungen bezüglich ihrer Benutzer zu lösen. Nur so ist man bereit, sich auch für bisher nicht berücksichtigte Nutzergruppen öffnen zu können.

Hat man diesen ersten wichtigen Schritt getan, geht es daran sich zu überlegen, wie man den Kleinunternehmen am sinnvollsten helfen kann. In diesem Beitrag wird vorgeschlagen, dass die Informationsspezialisten als Unternehmensberater für den Bereich Informationen tätig werden. Grundsätzlich gibt es nämlich in unserem neuen …