Studie zur mangelnden Reproduzierbarkeit der modernen Wissenschaft
Datum: 24. Juni 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Eine aktuelle Untersuchung1 der Universität Cambridge, bei der Forschungsarbeiten zur Zellbiologie von Brustkrebs ausgewertet wurden, zeigt: Weniger als ein Drittel der ausgewerteten Arbeiten sind reproduzierbar. Diese Analyse steht in einer Reihe weiterer Untersuchungen, sie spricht von einer Krise der Reproduzierbarkeit in der Wissenschaft. Auch wenn man Arbeiten, die nicht reproduzierbare sind, nicht automatisch mit minderwertiger oder nutzloser Forschung gleichsetzen darf – es sollte mehr Anreize geben und neue Ansätze sollten genutzt werden, um die Reproduzierbarkeit in der Wissenschaft zu verbessern.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

PISA-Studie – Stellungnahme des dbv

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) ist sehr besorgt über die neuesten Ergebnisse des internationalen PISA 2022-Leistungsvergleichs.1 Deutsche Schülerinnen und Schüler haben in der Lesekompetenz das schlechteste Ergebnis seit 2000 erzielt. Das ist alarmierend, da...

ZB Med – Fernzugriff

Der Fernzugriff der ZB MED der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) – Informationszentrum Lebenswissenschaften wurde erheblich erweitert.1 Mit über 6.500 E-Journals und 15.000 E-Books bietet es kostenfreie E-Medien. Ein neues Bookmarklet im...

Book Ban – eine Schulbibliothekarin erzählt

Schulbibliothekare in den USA werden zunehmend belastet durch Versuche, Bücher zu verbieten. Mernie Maestas, eine Bibliothekarin im Wentzville School District (Missouri, USA), erlebt tagtäglich, dass versucht wird Bücher aus Schulbibliotheken zu entfernen.1 Es begann...