zum Inhalt springen

Lang lebe die E-Mail!

Datum: 3. Februar 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Kein Internetdienst hat – abgesehen vom WWW – eine ähnliche lang andauernde Bedeutung wie die E-Mail. Einerseits scheint sie ein unaufhörliches Ärgernis durch ihre einfachen Manipulationsmöglichkeiten, die es erlauben, E-Mail-Adressen für Spam und Cyberangriffe zu missbrauchen. Gleichzeitig ist sie, trotz Social Intranets und Messenger-Diensten, selbst für Unternehmen nicht aus der Unternehmenskommunikation wegzudenken. Die Gründe hierfür sind vielfältig: die einfache Benutzung, ihr dezentraler Charakter sowie die Kompatibilität mit allen anderen digitalen Medien. Außerdem dient sie nicht nur der persönlichen Kommunikation, sondern ist daneben auch Marketinginstrument, Werbemittel und ein Beleg für eine Vertragsabwicklung. Sie hat also auch eine gewisse rechtliche Bedeutung. Ob ähnliches beispielsweise für Tweets gilt, ist fraglich.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Warum Hardcover mehr sind als schöne Schutzumschläge

Eine Debatte im „Guardian“ zeigt, warum Hardcover trotz hoher Preise, ihres Gewichts und ihrer sperrigen Handhabung weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Mehrere Leser:innen widersprechen darin einem zuvor erschienenen Beitrag, der für die Abschaffung von Hardcovern...

Lesen auf Papier oder auf dem Bildschirm?

Erik D. Reichle und Lili Yu erklären in ihrem in „The Conversation“ erschienenen Beitrag, warum die Frage nach Papier oder Bildschirm zu kurz greift. Entscheidend sei weniger das Medium selbst als die Frage, ob digitale Geräte konzentriertes Lesen unterstützen oder...

Bibliotheksverbände fordern neue E-Book-Modelle von großen Verlagen

Nathalie op de Beeck berichtet in „Publishers Weekly“ über einen gemeinsamen Appell von fünf Bibliotheksorganisationen aus den USA und Kanada an die großen Publikumsverlage und digitale Plattformanbieter. Die Verbände fordern nachhaltigere Konditionen für Öffentliche...

Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten

Emily Hodgson Anderson zeigt in „The Conversation“, dass die aktuelle Aufregung um ChatGPT und akademisches oder professionelles Schreiben auf eine ältere Debatte zurückführt. Der Streit um KI-gestützte Schreibassistenz ist demnach kein völlig neues Problem, sondern...