Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
Datum: 1. Februar 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Nutzung neuer Technologien stellt für Bibliotheken schon seit langer Zeit ein strategisches Instrument dar, ihre Dienste und Angebote sowie ihre eigenen Prozesse zu verbessern und/oder neue zu entwickeln. Zwei Begriffe, die in diesem Zusammenhang seit einigen Jahren fortlaufend fallen, sind Automatisierung und Digitalisierung, mit denen die Leistungsfähigkeit von Bibliotheksdienstleistungen und Arbeitsabläufen erweitert werden konnten. Immer stärker rücken aktuell aber auch die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) in den Fokus. Die KI hat schließlich das Potenzial, viele digitale Anwendungen zu modernisieren, zu verbessern und zu erweitern. Vor allem aber bieten diese Lösungen einen hohen Grad an Autonomie, d. h. sie können auch ohne menschliche Hilfe ablaufen. Die Diskussionen über die möglichen Auswirkungen von KI auf Bibliotheken stehen erst am Anfang. Die vorliegende Arbeit versucht hier einen Beitrag zu leisten, um mehr über die Wahrnehmungen und Einschätzungen bezüglich der KI von wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in Kanada und den Vereinigten Staaten zu erfahren.

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