Kostenpflichtige Datenbanken weiterhin teilweise unverzichtbar
Datum: 7. Oktober 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In Unternehmen verbringt heute praktisch jeder Mitarbeiter während eines Tages einen nicht unerheblichen Anteil seiner täglichen Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen. Früher übernahmen diese Aufgabe oft ausgewiesene Spezialisten in Form von Information Professionals, Informationsspezialisten, Informationsvermittlern, Bibliothekaren etc. Inzwischen verschwinden solche Informationsabteilungen oder -zentren zunehmend, sie werden personell stark reduziert oder gar ganz aufgelöst. Freie im Internet zugängliche Suchmaschinen („Google und Co.“) sowie andere Suchdienste und Datenbanken sollen ausreichender Ersatz sein, um alle notwendigen Informationsbedürfnisse in Kombination mit den komplexen (Social) Intranets zu befriedigen. Das Mantra der heutigen Informationssuche lautet: Schnell und kostengünstig soll es sein. Die Realität dieser Fastfood-Informationssuche ist eine andere. So kennen wir alle die vielen negativen Beispiele aus der Vergangenheit, wo weitreichende Unternehmensentscheidungen auf der Basis von Falsch- und Desinformationen oder unvollständigen Informationen getroffen wurden.



In Unternehmen verbringt heute praktisch jeder Mitarbeiter während eines Tages einen nicht unerheblichen Anteil seiner täglichen Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen. Früher übernahmen diese Aufgabe oft ausgewiesene Spezialisten in Form von Information Professionals, Informationsspezialisten, Informationsvermittlern, Bibliothekaren etc. Inzwischen verschwinden solche Informationsabteilungen oder -zentren zunehmend, sie werden personell stark reduziert oder gar ganz aufgelöst. Freie […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Video-Streaming ersetzt DVDs in Wissenschaftlichen Bibliotheken

Aktuell sehen sich Bibliotheken zwei großen Herausforderungen gegenüber: einmal die hoffentlich nur kurzfristig wirkende Corona-Pandemie sowie die langfristigen Auswirkungen durch die Digitalisierung. Die Pandemie hatte dabei in verhältnismäßig sehr kurzer Zeit einen...

Digitale Abonnements werden von Zombies bedroht

Eine aktuelle Studie des Northwestern University’s Medill Spiegel Research Center zur Nutzung von digitalen Zeitungs- und Nachrichtenarchiven hat ergeben, dass die Abonnenten solcher Nachrichtenportale diese nur selten oder gar nicht nutzen. Knapp die Hälfte (49 %)...

Das E-Paper ist flexibler, aber Papier bietet mehr Feeling

Seit dem Aufkommen der ersten E-Book-Lesegeräte wird in der Frage Papier vs. Digital intensiv über „Haptik“ diskutiert. Laut der neuen Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ ist dies noch immer für viele Menschen ein wichtiges oder sogar entscheidendes Kriterium bei der...