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Kostenpflichtige Datenbanken weiterhin teilweise unverzichtbar

Datum: 7. Oktober 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In Unternehmen verbringt heute praktisch jeder Mitarbeiter während eines Tages einen nicht unerheblichen Anteil seiner täglichen Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen. Früher übernahmen diese Aufgabe oft ausgewiesene Spezialisten in Form von Information Professionals, Informationsspezialisten, Informationsvermittlern, Bibliothekaren etc. Inzwischen verschwinden solche Informationsabteilungen oder -zentren zunehmend, sie werden personell stark reduziert oder gar ganz aufgelöst. Freie im Internet zugängliche Suchmaschinen („Google und Co.“) sowie andere Suchdienste und Datenbanken sollen ausreichender Ersatz sein, um alle notwendigen Informationsbedürfnisse in Kombination mit den komplexen (Social) Intranets zu befriedigen. Das Mantra der heutigen Informationssuche lautet: Schnell und kostengünstig soll es sein. Die Realität dieser Fastfood-Informationssuche ist eine andere. So kennen wir alle die vielen negativen Beispiele aus der Vergangenheit, wo weitreichende Unternehmensentscheidungen auf der Basis von Falsch- und Desinformationen oder unvollständigen Informationen getroffen wurden.

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