E-Books besser zugänglich machen
Datum: 30. Juni 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

In den 1960er- und 1970er-Jahren haben bahnbrechende Arbeiten (Morse & Chen, 1975; Trueswell, 1968) die von Bibliothekaren schon lange vorhandene Ahnung bestätigt, dass einige Teile ihrer Sammlungen weniger häufig benutzt werden als andere. Trueswell (1969) hat dies mit der 80/20-Regel eindrücklich formuliert, d.h. etwa 20 % der Titel in den von ihm untersuchten Bibliotheken sind für ca. 80 % aller Ausleihen in diesen Einrichtungen verantwortlich. Galvin und Kent (1977) haben zudem beobachtet, dass 40 % der Bestände einer untersuchten großen wissenschaftlichen Bibliothek nicht ein einziges Mal ausgeliehen werden. Eine relativ neue Untersuchung aus dem Jahr 2008 von Best hat zudem gezeigt, dass diese Feststellungen nicht nur für Sammlungen von Printbüchern gelten, sondern auch für elektronische Bücher. Das Ziel des folgenden Beitrags ist es zu bestimmen, ob durch eine Anreicherung der Katalogdaten von E-Book-Titeln mittels einer Zusammenfassung und eines Inhaltsverzeichnis die Nutzung von elektronischen Büchern erhöht werden kann.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Was sind „grüne Bibliotheken“?

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen benennt insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung unseres Planeten. Viele Bibliotheken engagieren sich für die Erreichung der in der Agenda genannten Ziele; schon seit Beginn der 1990er Jahre versuchen sie ihre...