zum Inhalt springen

Digitales Fasten als guter Vorsatz für das neue Jahr?

Datum: 3. Februar 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Wie heißt es so schön im klassischen Silvester-Sketch Dinner for One: „The same procedure as every year“. So könnte man auch die Praxis der guten Vorsätze für das neue Jahr beschreiben. Ein moderner, dem Zeitgeist entsprechender Vorsatz für den Homo Digitalis ist der Ruf nach einer digitalen Diät. Aktuell finden sich in vielen Medien Beiträge zum sogenannten „Digital Detox“. Darunter versteht man den bewussten Verzicht auf digitale Medien. Laut einer aktuellen Umfrage des deutschen Hightech-Verbands haben sich 11 % aller deutschen Bürger vorgenommen, 2020 bewusst auf den Konsum aller digitalen Medien zu verzichten. Aber wie sinnvoll ist so ein tage- oder wochenlanges digitales Fasten tatsächlich?

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten

Emily Hodgson Anderson zeigt in „The Conversation“, dass die aktuelle Aufregung um ChatGPT und akademisches oder professionelles Schreiben auf eine ältere Debatte zurückführt. Der Streit um KI-gestützte Schreibassistenz ist demnach kein völlig neues Problem, sondern...

Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden

Shannon Maughan beschreibt in „Publishers Weekly“ einen Markt, der für Schulbibliotheken immer schwieriger kalkulierbar wird. E-Books und Hörbücher gehören inzwischen fest zur Medienversorgung vieler Schulen, doch gleichzeitig schrumpfen Budgets, Lizenzmodelle werden...

Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume...

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über...