Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
Datum: 8. Juni 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Trends

Wenn heute über Datentracking gesprochen werden, sehen wir in erster Linie die großen Tech-Unternehmen wie Google, Facebook und Co., vor uns, die Online-Shopper und „gewöhnliche“ Internetuser anscheinend mit ihren Cookies und anderen Methoden überall hin (ver)folgen, um so unser Verhalten nicht nur im Internet aufzuzeichnen. Anschließend werden diese Daten ausgewertet, um u. a. die Werbeanzeigen auf unser Kaufverhalten und/oder unsere Interessen zu optimieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in einem kürzlich publizierten Papier darauf hingewiesen, dass heute auch wissenschaftliche Aktivitäten verfolgt werden. Das ist angesichts der vorhandenen technischen Möglichkeiten eigentlich keine Überraschung. Und wieso sollte die Wissenschaft bei diesem Punkt eine Ausnahme darstellen? Allerdings dürfte der Sachverhalt den meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bisher kaum bewusst sein, zumindest nicht das Ausmaß und die Auswirkungen. Mit diesem Bericht der DFG werden wohl zum ersten Mal konkret die Folgen des Datentracking auf die Wissenschaft genauer untersucht.

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