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Cyberangriffe auf Bildungseinrichtungen nehmen kontinuierlich zu

Datum: 18. März 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Online-Kriminalität ist im Interzeitalter nichts Neues. Obwohl uns diese Schattenseite des Internets seit über zwei Jahrzehnten begleitet, nehmen Hackerangriffe, Online-Erpressungen, Identitätsdiebstähle und viele weitere Internet-Verbrechen fortlaufend zu. Pro Minute entsteht durch Cyberkriminalität ein Schaden von fast 1,2 Mio. Euro. Bis 2025 soll sich der Schaden auf 10,5 Bio. $ belaufen1. Wie groß die Problematik der Internetkriminalität inzwischen geworden ist, lässt sich auch an einer Aussage des CEOs des Schweizer Versicherungsunternehmens Zurich, Mario Greco, ablesen. Demzufolge dürften Cyber-Risiken demnächst „unversicherbar“ sein. Angriffe betreffen dabei längst nicht nur mehr große Unternehmen oder Behörden und Verwaltungen eines Landes. Trotzdem scheinen sich besonders Bildungseinrichtungen sowie kleinere und mittelgroße Unternehmen bei der Cyberkriminalität in falscher Sicherheit zu wähnen, bzw. wird dieses Thema von den dortigen IT-Abteilungen – falls überhaupt vorhanden – sträflich unterschätzt. So sehen z. B. die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern eine „stiefmütterliche“ Behandlung des Themas IT-Sicherheit speziell in kleinen und mittleren (KMU) Unternehmen. Laut einer Befragung2 sind bereits ein Drittel aller Unternehmen im Nordosten Deutschlands Opfer von Cyberkriminellen geworden. In den meisten Fällen wurden ,nur‘ Daten entwendet. Allerdings erhielten ein Fünftel der betroffenen Unternehmen auch Lösegeldforderungen.

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