Corona fördert E-Book-Nutzung
Datum: 24. November 2020
Autor: Rafael Ball
Kategorien: Kurz notiert

E-Books haben sich nicht nur in Deutschland bisher nicht in dem erwarteten Ausmaß durchsetzen können. Eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamt (Destatis) lässt nun aber vermuten, dass die Corona-Pandemie den elektronischen Lesebüchern zumindest einen neuen Schub verleihen könnte. Demzufolge könnte der Lockdown im Frühjahr 2020 dafür gesorgt haben, dass mehr E-Books gelesen und gekauft wurden. Schließlich haben die Menschen mehr Zeit zu Hause verbracht, das heißt, sie hatten mehr Zeit zum Lesen und zudem sind E-Books, da nur einen Klick entfernt, auch leichter zu erwerben.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

PISA-Studie – Stellungnahme des dbv

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) ist sehr besorgt über die neuesten Ergebnisse des internationalen PISA 2022-Leistungsvergleichs.1 Deutsche Schülerinnen und Schüler haben in der Lesekompetenz das schlechteste Ergebnis seit 2000 erzielt. Das ist alarmierend, da...

ZB Med – Fernzugriff

Der Fernzugriff der ZB MED der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) – Informationszentrum Lebenswissenschaften wurde erheblich erweitert.1 Mit über 6.500 E-Journals und 15.000 E-Books bietet es kostenfreie E-Medien. Ein neues Bookmarklet im...

Book Ban – eine Schulbibliothekarin erzählt

Schulbibliothekare in den USA werden zunehmend belastet durch Versuche, Bücher zu verbieten. Mernie Maestas, eine Bibliothekarin im Wentzville School District (Missouri, USA), erlebt tagtäglich, dass versucht wird Bücher aus Schulbibliotheken zu entfernen.1 Es begann...