Brauchen Bibliotheken noch Print-Abonnements?
Datum: 28. Dezember 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Print-Zeitschriften und speziell wissenschaftliche Fachmagazine gehören für Bibliotheken seit über 100 Jahren zu den wichtigsten Informationsangeboten. Allerdings verschlingen die Kosten der Abonnements dieser Fachblätter ein Großteil ihres Gesamtbudgets für Medien. Die in den letzten zwei Jahrzehnten kontinuierlich steigenden Abopreise tragen hierzu nicht unwesentlich bei. Gleichzeitig sind Bedeutung und Anteil der elektronischen Zeitschriften in den Bibliotheken signifikant gestiegen. Viele Benutzerinnen und Benutzer lesen heute ihre Fachartikel in digitaler Form, da sie so meistens sofort verfügbar sind. Damit liegt die Frage auf der Hand: Lohnt es sich für Wissenschaftliche Bibliotheken überhaupt noch, die teuren und arbeitsintensiven Print-Abonnements zu beziehen? Anhand einer Fallstudie wird versucht Hinweise zur Beantwortung dieser Frage zu erhalten.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit

In seinem 2021er-Trendbericht „Trends Set to Impact Libraries in 2021“1 identifiziert der Datenbankhost LexisNexis fünf zentrale Trends, von denen Bibliotheken in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflusst werden. Einer dieser fünf Trends ist – natürlich – die...