Bericht zum Dark Web
Datum: 20. April 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Das Dark Web ist in den letzten Wochen und Monaten immer mehr in die Schlagzeilen gekommen. Teilweise fälschlicherweise als ein weiterer Begriff für das Deep Web (alias Hidden oder Invisible Web) frönen auf diesen Plattformen allerlei kriminelle Elemente ihrem Unwesen. Teilweise ist die Abgrenzung legal/illegal allerdings nicht so einfach. So findet man auch die Whistleblower-Plattform Wikileaks in diesem Dark Web. Und selbst Facebook bietet inzwischen einen Zugang (https://facebookcorewwwi.onion/) für das soziale Netzwerk über das Dark Web an. Dark Web in diesem weiteren Sinn bedeutet den Einsatz von bestimmten Technologien, die diese Websites gemeinsam haben, d.h. besondere Verschlüsselungs- und Verschleierungstechniken über die Herkunft der Betreiber und der Benutzer. Dark Web im engeren Sinn sind Websites, die diese Technologien nutzen, um ihr illegales Treiben zu verbergen. Nicht verwunderlich ist das verstärkte Interesse von Sicherheits- und Regierungskreisen gerade an diesen Untergrund-Plattformen mit kriminellem Hintergrund. Das von den zwei Denkfabriken Centre for International Governance Innovation (CIGI) und Chatham House im Januar 2014 begründetet Projekt "Global Commission on Internet Governance" (https://www.ourinternet.org/) hat ein Arbeitspapier veröffentlicht, das sich im Besonderen diesem speziellen Teil des Deep Web widmet und umfassende Strategien und Vorgehensweisen formuliert zur Regulierung des dunklen Webs.



Das Dark Web ist in den letzten Wochen und Monaten immer mehr in die Schlagzeilen gekommen. Teilweise fälschlicherweise als ein weiterer Begriff für das Deep Web (alias Hidden oder Invisible Web) frönen auf diesen Plattformen allerlei kriminelle Elemente ihrem Unwesen. Teilweise ist die Abgrenzung legal/illegal allerdings nicht so einfach. So findet man auch die Whistleblower-Plattform […]

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Video-Streaming ersetzt DVDs in Wissenschaftlichen Bibliotheken

Aktuell sehen sich Bibliotheken zwei großen Herausforderungen gegenüber: einmal die hoffentlich nur kurzfristig wirkende Corona-Pandemie sowie die langfristigen Auswirkungen durch die Digitalisierung. Die Pandemie hatte dabei in verhältnismäßig sehr kurzer Zeit einen...

Digitale Abonnements werden von Zombies bedroht

Eine aktuelle Studie des Northwestern University’s Medill Spiegel Research Center zur Nutzung von digitalen Zeitungs- und Nachrichtenarchiven hat ergeben, dass die Abonnenten solcher Nachrichtenportale diese nur selten oder gar nicht nutzen. Knapp die Hälfte (49 %)...

Das E-Paper ist flexibler, aber Papier bietet mehr Feeling

Seit dem Aufkommen der ersten E-Book-Lesegeräte wird in der Frage Papier vs. Digital intensiv über „Haptik“ diskutiert. Laut der neuen Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ ist dies noch immer für viele Menschen ein wichtiges oder sogar entscheidendes Kriterium bei der...