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Zur Akzeptanz freier Bildungsmedien (OER)

Datum: 12. Juni 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Freie Bildungsmaterialien oder Open Educational Resources (OER) gehören zu den in den letzten Jahren im Bibliotheksbereich meistdiskutierten Themen. Die OECD veröffentlichte 2015 eine Studie, die OER eine wichtige Rolle als „Treiber für Innovation“ zuspricht. Zum ersten Mal wurde der Begriff OER auf einem Forum der UNESCO verwendet (https://www.e-teaching.org/didaktik/recherche/oer). Unter OER werden freie Lern- und Lehrmaterialien in jeglicher Form und in jedem Medium verstanden. Sie sind unter einer offenen Lizenz, wie sie etwa Creative Commons oder GNU General Public License bieten, nutzbar. Im Frühjahr 2018 führte Choice, eine Verlagseinheit der Association of College and Research Libraries (ACRL), unter 88.000 Lehrkräften in den USA eine Umfrage durch, um mehr über deren Entscheidungen für die Auswahl von Lehrmaterialien – speziell zum Einsatz von OER – für ihren Unterricht zu erfahren. Insgesamt nahmen rund 1.400 Ausbilder an dieser Umfrage teil. Die Ergebnisse vermitteln einen guten Eindruck über die aktuelle Entwicklung und das Wachstum von Open Educational Resources (OER) in der amerikanischen Hochschulbildung. Konkret wurde das Verhalten der Dozenten bei Entdeckung, Bewertung und Auswahl offener Lehrmaterialen untersucht. Daneben wurden auch neue Erkenntnisse über bestehende Hürden bei der Einführung und Nutzung von OER identifiziert.

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