Big-Deal-Verträge boten Universitätsbibliotheken einst umfassenden Zugang zu Zeitschriften, doch steigende Kosten haben einige Bibliotheken gezwungen, diese Verträge nicht fortzuführen und selektiv Zeitschriften auszuwählen. Eine Studie von Sumiko Asai in LIBER Quarterly untersucht, welche Faktoren die Nachfrage nach Zeitschriften, gemessen an Downloads, beeinflussen, um Bibliotheken bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die Analyse von 1.485 Hybrid-Zeitschriften von Springer Nature zeigt, dass ein kleiner Teil der Zeitschriften den Großteil der Downloads generiert, was die Notwendigkeit eines breiten Zugangs infrage stellt. Zeitschriften mit mehr Open-Access-Artikeln, höheren Zitationsraten und längerer Geschichte verzeichnen zudem mehr Downloads, was die Bedeutung von Open Access für die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse betont.
...Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
Mike Taylor zeigt in seiner Studie im Journal „Quantitative Science Studies“, dass sich der Nutzen von Open Access nicht mit einer einfachen Formel beschreiben lässt. Wer offen zugängliche Publikationen grundsätzlich für sichtbarer, einflussreicher und...
