Big-Deal-Verträge boten Universitätsbibliotheken einst umfassenden Zugang zu Zeitschriften, doch steigende Kosten haben einige Bibliotheken gezwungen, diese Verträge nicht fortzuführen und selektiv Zeitschriften auszuwählen. Eine Studie von Sumiko Asai in LIBER Quarterly untersucht, welche Faktoren die Nachfrage nach Zeitschriften, gemessen an Downloads, beeinflussen, um Bibliotheken bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die Analyse von 1.485 Hybrid-Zeitschriften von Springer Nature zeigt, dass ein kleiner Teil der Zeitschriften den Großteil der Downloads generiert, was die Notwendigkeit eines breiten Zugangs infrage stellt. Zeitschriften mit mehr Open-Access-Artikeln, höheren Zitationsraten und längerer Geschichte verzeichnen zudem mehr Downloads, was die Bedeutung von Open Access für die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse betont.
...Citizen Science weltweit: Wie Bibliotheken Forschung mit der Gesellschaft verbinden
Ob Öffentliche Bibliothek oder Hochschulbibliothek, weltweit engagieren sich Bibliotheken zunehmend in Citizen-Science-Initiativen. Sie fördern Transkriptionsprojekte, digitale Geschichtsforschung oder Umweltmonitoring. Eine neue systematische Analyse von Dolores...
