Big-Deal-Verträge boten Universitätsbibliotheken einst umfassenden Zugang zu Zeitschriften, doch steigende Kosten haben einige Bibliotheken gezwungen, diese Verträge nicht fortzuführen und selektiv Zeitschriften auszuwählen. Eine Studie von Sumiko Asai in LIBER Quarterly untersucht, welche Faktoren die Nachfrage nach Zeitschriften, gemessen an Downloads, beeinflussen, um Bibliotheken bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die Analyse von 1.485 Hybrid-Zeitschriften von Springer Nature zeigt, dass ein kleiner Teil der Zeitschriften den Großteil der Downloads generiert, was die Notwendigkeit eines breiten Zugangs infrage stellt. Zeitschriften mit mehr Open-Access-Artikeln, höheren Zitationsraten und längerer Geschichte verzeichnen zudem mehr Downloads, was die Bedeutung von Open Access für die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse betont.
...Über 15 Milliarden Dollar für Open-Access-Gebühren an nur 14 Verlage
Lisa Matthias von der Humboldt-Universität zu Berlin hat gemeinsam mit einem internationalen Team des Scholarly Communications Lab erstmals systematisch geschätzt, wie viel weltweit zwischen 2019 und 2025 an Artikelbearbeitungsgebühren, kurz APCs, an 14 große...
