Wirtschaftliche Zwänge bedrohen die Unabhängigkeit des Journalismus
Datum: 22. März 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

In den letzten Wochen ist der hässliche Begriff der "Lügenpresse" nur allzu gerne von einigen politischen Kreisen in den Mund genommen worden. Weitere wenig schmeichelhafte Begriffe, die im Zusammenhang mit den Print- und Rundfunkmedien immer öfter fallen, sind etwa "Einheitspresse" oder auch "gelenkte Informationen". Auch wenn diese stark subjektiv gefärbten Empfindungen und Formulierungen kaum etwas mit der Realität zu tun haben, unbestritten ist, dass die Qualität und die Themenvielfalt in unseren Medien in den letzten Jahren zurückgegangen sind. Eine aktuelle Studie des Departements für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Freiburg (Schweiz) im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) hat untersucht, welchem Druck und welchen Einflussnahmen die Medien und Journalisten heute ausgesetzt sind. Für diesen Zweck wurden 1.100 Medienmitarbeiter in der Schweiz befragt.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum...

OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken

Ohne Frage hat COVID-19 in den letzten knapp zwei Jahren die Bildungslandschaft rund um den Globus verändert. Dies betrifft besonders Hochschuleinrichtungen wie Universitäten, wo ein Großteil der Präsenzveranstaltungen nicht mehr durchgeführt worden konnte. Die...