Untersuchung zu den Finanzierungsquellen von Artikelbearbeitungsgebühren
Datum: 11. Mai 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Für viele ist Open Access die Zukunft des wissenschaftlichen Publikationswesens. Bis es wirklich soweit ist, wird gleichwohl noch etwas Zeit vergehen. Zuerst müssen die mit der Veröffentlichung von Open Access-Publikationen verbundenen Prozesse und Strategien noch besser verstanden werden. Bisher bewegen wir uns hier noch auf relativ dünnem Eis. Die verschiedenen Wege des OA, wie der Goldene oder der Grüne Weg, sind im Kern nichts anderes als lediglich einfache und grobe Vorgaben. Wie sich diese langfristig in der Praxis auswirken, darüber ist bisher noch relativ wenig bekannt. In der letzten Ausgabe der Library Essentials (Nr. 2/2020, S. 13-16) wurde gezeigt, dass die diversen Modelle des OA für verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen teilweise unterschiedliche finanzielle Folgen nach sich ziehen können. In eine ähnliche Richtung geht ein neues Arbeitspapier des Wissenschaftsverlags Springer Nature, der sich mit den vielfältigen Finanzierungsquellen für OA-Veröffentlichungen beschäftigt.

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