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Studie zur deutschen Unterhaltungs- und Medienbranche

Das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen PwC hat seine neuesten Zahlen zur deutschen Unterhaltungs- und Medienbranche vorgelegt. Insgesamt ist dieser Sektor 2012 um 1,8% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Umgesetzt wurden gesamthaft 64,5 Mrd. Euro. Inzwischen tragen die digitalen Medien knapp ein Drittel (32%) zu diesem Gesamtumsatz bei. Bis zum Jahr 2017 soll dieser Anteil sogar auf 42% ansteigen. Weitere Daten und Fakten aus diesem Bericht: Der deutsche Medienmarkt – immerhin der...

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Studie: Anhaltender Qualitätsverlust der Medien

Wissenschaftler der Universität Zürich am Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (FÖG) untersuchen seit 2010 jährlich die Qualität der Medien in der Schweiz. Untersuchungsschwerpunkte sind die vier Medienarten Presse, Radio, Fernsehen und Online. Die diesjährigen, aktuellen Studienresultate sind dabei in Bezug auf die vielbeschworene Medienqualität erneut ernüchternd ausgefallen. Kurz gesagt ist es mit der Qualität der Schweizer Medien seit längerer Zeit nicht sehr gut...

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Studie zum Informationsverhalten im Internet

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat nach 2009 und 2011 die 3. Ausgabe ihrer Studie „Relevanz der Medien für die Meinungsbildung“ veröffentlicht. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Frühjahr 2013, wobei mehr als 3.000 Personen zu ihren bevorzugten Informationsquellen befragt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem jüngere Leute in Deutschland das soziale Netzwerk Facebook als ihre wichtigste Quelle bezeichnen, wenn es um die Meinungsbildung zu Zeitgeschehen, Politik, Wirtschaft und Kultur geht. Über alle Altersklassen hinweg sind aber (noch) die Suchmaschinen, und im besonderen Google, die erste Anlaufstelle im Internet, wenn es um die Suche nach Informationen geht.

Für die Untersuchung wurden die Medientypen Fernsehen, Radio, Internet, Tageszeitungen sowie Zeitschriften, Nachrichtenmagazine oder Wochenzeitungen berücksichtigt. Als Untersuchungsmethode wurde eine Telefonbefragung (Kombination aus Mobil- und Festnetz-Anschlüssen) eingesetzt.

Hier einige Auszüge aus dieser Studie:

Das Fernsehen als immer noch meistgenutzter Informationskanal hat im Vergleich zu 2009 (62,4%) und 2011 (73,9%) in der aktuellen Untersuchungsreihe mit 59,9% deutlich an Zuspruch verloren. Ebenfalls gegenüber den zwei vorherigen Erhebungen verloren hat die Tageszeitung (2009: 41,7%, 2011: 42,7%, 2013: 36,6%).
Demgegenüber haben Radio (2009: 47,3%, 2011: 53,2%, 2013: 49,9%) und Internet (2009: 19,2%, 2011: 25,8%, 2013: 24,7%) eher zugelegt. Ein konstanter positiver Trend ist aber auch bei diesen beiden Medien nur bedingt beobachtbar, weil im Vergleich zu 2011 auch bei diesen Medien ein Rückgang zu verzeichnen ist, aber gegenüber …

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Studie zur Medienkonsum in Deutschland

In diesem Newsletter wurde in den vergangenen Monaten vermehrt über den Trend hin zur parallelen Nutzung von mehreren Endgeräten mit Bildschirmen berichtet. Eine aktuelle Untersuchung der zum privaten Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 Group gehörenden Vermarktungseinheit SevenOne Media hat diesen Trend nun auch für Deutschland bestätigt. Allgemein erwarten die Marktforscher, dass durch diesen parallelen Medienkonsum die Nutzung des Fernsehens weiter ansteigen wird. Print und anderen klassischen Medien, wie z.B. dem Radio, werden dagegen eher schlechte Zukunftsaussichten prophezeit.

Für diese Studie wurden insgesamt 1.000 Personen in Deutschland im Alter von 14 bis 49 Jahren in einer bevölkerungsrepräsentativen telefonischen Umfrage zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Um eventuell bestehende Generationsunterschiede feststellen zu können, wurden in dieser Untersuchungsreihe auch zum ersten Mal die Nutzer der Alterskategorie über 50 Jahren befragt.

Es haben sich u.a. folgende Erkenntnisse aus der Studie „Navigator Mediennutzung“ ergeben:

Die deutschen Verbraucher konsumieren immer mehr Medien. Der Medienkonsum pro Tag hat sich im Durchschnitt in den letzten 10 Jahren um rund ein Sechstel erhöht, und beträgt nun gesamthaft 585 Minuten oder 9,75 Stunden pro Tag.
Als wichtigste Ursache für den steigenden Medienkonsum wird die stärkere Interaktion zwischen den einzelnen Medienarten angesehen, und hierbei im Besonderen zwischen Fernsehen und Internet. Hier kommt es immer öfter zu einer Parallelnutzung von Fernsehen und internetfähigen Endgeräten. Knapp 60% nutzen das Internet zumindest gelegentlich neben dem Fernsehschauen. Oder mit anderen Worten: Wer viel fernsehsieht, ist meistens auch ein Internet-Junkie. Ausdruck für diese fast ideale Symbiose von TV-Gerät und Internet ist die Tatsache, dass zwei Drittel der parallelen Webuser sich während ihrer Online-Ausflüge mit TV-bezogenen Inhalten beschäftigen. Zukünftig dürfte sich dieses Zusammenspiel von TV und Internet noch akzentuieren, da die zunehmende Versorgung der Haushalte mit mobilen Endgeräten ein weiterer, entscheidender Treiber für diese Entwicklung ist.
Der Deutschen liebstes Medium bleibt vorläufig das Fernsehen. Mit einer Nutzungsdauer von allein 207 Minuten beansprucht das Fernsehschauen weiterhin den größten Teil des täglichen Medienkonsums. Das Internet kommt dagegen auf knapp die Hälfte der Zeit, d.h. 107 Minuten, wobei dieses Medium…

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Plattformübergreifender Fernseh- und Videokonsum

In der letzten Ausgabe dieses Newsletters wurde eine Studie von Google publiziert, die sich mit der Mediennutzung über mehrere Bildschirme beschäftigt hat. Eine aktuelle Untersuchung durch das Marktforschungsunternehmen Nielsen liefert einen weiteren Einblick in dieses auch für Informationsspezialisten wichtige Trendthema. Laut dieses Berichts verbringen US-Amerikaner inzwischen fast 35 Stunden pro Woche, um Filme und Videos anzuschauen. Sie nutzen hierfür – teilweise gleichzeitig – die...

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