Suchmaschinen versagen häufig bei medizinischen Fragen
Datum: 26. November 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Suchmaschinen, vor allem das in Europa und Nordamerika dominierende Google, sind für die meisten User heute unverzichtbar, um durch das Internet zu navigieren. Google und Co. sind schon lange zu einem festen Bestandteil unseres (Internet-)Lebens geworden. Heute ist es üblich, bei jedem unbekannten Sachverhalt oder zum vermeintlichen Faktencheck einmal kurz zu googlen. Gerade von Informationslaien wird nur selten hinterfragt, ob das, was Google in seinen Trefferlisten anzeigt, auch wirklich relevant oder überhaupt richtig ist. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Uralischen Föderalen Universität in Russland liefert hierzu einen weiteren Hinweis: Es ist nicht nur bedenklich, sich bei medizinischen Fragen auf Google oder Yandex zu verlassen, sondern es kann sogar zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen. Deshalb wird gefordert, die User müssten durch die Suchmaschinenbetreiber besser vor möglichen Gesundheitsrisiken gewarnt werden.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

UNESCO-Empfehlung zu Open Science

Drei Jahre nach der Annahme der UNESCO-Empfehlung zu Open Science hat sich die Anzahl der Länder, die spezifische Strategien für Open Science verabschiedet haben, fast verdoppelt. Elf Länder haben politische Maßnahmen ergriffen und rechtliche Rahmenbedingungen...