Suchmaschinen versagen häufig bei medizinischen Fragen
Datum: 26. November 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Suchmaschinen, vor allem das in Europa und Nordamerika dominierende Google, sind für die meisten User heute unverzichtbar, um durch das Internet zu navigieren. Google und Co. sind schon lange zu einem festen Bestandteil unseres (Internet-)Lebens geworden. Heute ist es üblich, bei jedem unbekannten Sachverhalt oder zum vermeintlichen Faktencheck einmal kurz zu googlen. Gerade von Informationslaien wird nur selten hinterfragt, ob das, was Google in seinen Trefferlisten anzeigt, auch wirklich relevant oder überhaupt richtig ist. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Uralischen Föderalen Universität in Russland liefert hierzu einen weiteren Hinweis: Es ist nicht nur bedenklich, sich bei medizinischen Fragen auf Google oder Yandex zu verlassen, sondern es kann sogar zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen. Deshalb wird gefordert, die User müssten durch die Suchmaschinenbetreiber besser vor möglichen Gesundheitsrisiken gewarnt werden.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Demokratie in Gefahr: Passen soziale Medien und Demokratie zusammen?

Mit dem Erfolg von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. zeigen sich immer häufiger auch hässliche Nebeneffekte dieser Plattformen. Ursprünglich geschaffen, um Menschen virtuell eine einfache und schnelle Möglichkeit zu geben, sich global miteinander...

Informationsüberlastung wird zu einem gesellschaftlichen Problem

Informationsüberlastung – englisch: Information Overload – wird in der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachliteratur schon seit Jahren intensiv und häufig diskutiert. Es handelt sich also um ein Phänomen, das auch unter Zuhilfenahme neuer Technologien...

Akzeptanz von E-Paper steigt

Deutschland ist ein Land, wo das Lesen auf Papier eine hohe Präferenz genießt. Dies gilt nicht nur für Bücher, sondern auch für Zeitschriften und Zeitungen. Während sich E-Books trotz eines Corona „Boosters“ weiterhin schwertun, weist eine aktuelle Studie des...