Studie sieht fragwürdige redaktionelle Verhaltensweisen in einigen biomedizinischen Fachzeitschriften
Datum: 28. Dezember 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In den letzten Jahren hat die Zahl problematischer wissenschaftlicher Zeitschriften in Form sogenannter Raubjournale – englisch: Predatory Journals – erheblich zugenommen. Durch dieses Phänomen wissenschaftlich minderwertiger Magazine wurde der Blick auch auf andere fragwürdige redaktionelle Praktiken gelenkt. Auch wenn solches Fehlverhalten selten vorkommt, es schadet der Integrität und Glaubwürdigkeit der gesamten Wissenschaft. Prinzipiell ist es die Aufgabe der Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sicherzustellen, dass ihre Zeitschriften wissenschaftlichen Ansprüchen und Kriterien genügen und der Publikationsprozess vertrauenswürdig ist. Dass diese Frage gestellt werden sollte, zeigt eine aktuelle Untersuchung1. In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass wissenschaftliche Fachzeitschriften die eingereichten Manuskripte nicht in allen Fällen neutral und unparteiisch prüfen. Bei den identifizierten Magazinen herrschen in erheblichem Grade Parteilichkeit und Voreingenommenheit.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

OpenAI gibt ChatGPT ein Gedächtnis

OpenAI hat ChatGPT ein Langzeitgedächtnis gegeben, das persönliche Nutzerpräferenzen über Gespräche hinweg speichert. Diese Innovation steigert die Personalisierung, wirft jedoch viele Fragen zum Datenschutz auf. OpenAI hat eine bedeutende Aktualisierung für...

Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy

In einer Zeit, die von digitalen Medien dominiert wird, macht die Generation Z, geboren zwischen 1997 und 2012, eine bemerkenswerte Kehrtwende zurück zu physischen Büchern und Bibliotheken. Inmitten von Übersättigung und dem digitalen „Lärm” erlebt der Buchmarkt einen...