Studie sieht fragwürdige redaktionelle Verhaltensweisen in einigen biomedizinischen Fachzeitschriften
Datum: 28. Dezember 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In den letzten Jahren hat die Zahl problematischer wissenschaftlicher Zeitschriften in Form sogenannter Raubjournale – englisch: Predatory Journals – erheblich zugenommen. Durch dieses Phänomen wissenschaftlich minderwertiger Magazine wurde der Blick auch auf andere fragwürdige redaktionelle Praktiken gelenkt. Auch wenn solches Fehlverhalten selten vorkommt, es schadet der Integrität und Glaubwürdigkeit der gesamten Wissenschaft. Prinzipiell ist es die Aufgabe der Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sicherzustellen, dass ihre Zeitschriften wissenschaftlichen Ansprüchen und Kriterien genügen und der Publikationsprozess vertrauenswürdig ist. Dass diese Frage gestellt werden sollte, zeigt eine aktuelle Untersuchung1. In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass wissenschaftliche Fachzeitschriften die eingereichten Manuskripte nicht in allen Fällen neutral und unparteiisch prüfen. Bei den identifizierten Magazinen herrschen in erheblichem Grade Parteilichkeit und Voreingenommenheit.

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