zum Inhalt springen

Neue Informationsanbieter als mögliche Alternativen für die Forschung?

Datum: 10. Dezember 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Beschaffung von Daten und Informationen zu Finanzthemen, wie beispielsweise Private Equity (kurz PE oder dt. privates Beteiligungskapital) und Venture Capital (kurz VC oder dt. Wagnis- oder Risikokapital), gehört zu den komplexeren Aufgaben von Forschern und Informationsspezialisten. Diese Schwierigkeiten sind vor allem darin begründet, dass die Unternehmen solche Informationen durch nur eingeschränkt offenlegen müssen. Es verwundert deshalb nicht, dass viele Informationsanbieter dieses Themengebiet als lukrative Marktlücke für sich entdecken. So sind in den letzten zehn Jahren auf diesem spezifischen Markt für Finanzinformationen zahlreiche neue Anbieter und Datenbanken für PE und VC aufgetaucht. Im Mittelpunkt des folgenden Beitrags steht die Frage, ob neue Anbieter wie CB Insights, PitchBook, Preqin und PrivCo für wissenschaftliche Forscher an Bedeutung gewonnen haben. Oder setzen die Wissenschaftler weiterhin auf die klassischen Produkte der Marktführer wie Thomson Reuters? Und wenn ja, aus welchen Gründen?

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Ethische Verantwortung im Umgang mit biomedizinischen Archiven

Im Essay „The Digital Opaque: Refusing the Biomedical Object“ im Open-Access-Journal „In the Library with the Lead Pipe“ untersuchen Sean Purcell, Kalani Craig und Michelle Dalmau die extraktiven Praktiken der biomedizinischen Forschung und deren Folgen für...

Wirtschaftlicher Nutzen und Potenziale von Open Science

Die Autorinnen Lena Tsipouri, Sofia Liarti, Silvia Vignetti und Izabella Martins Grapengiesser haben in der Zeitschrift „Royal Society Open Science“ einen umfassenden Scoping Review zum ökonomischen Einfluss von Open Science veröffentlicht. Analysiert wurden...

Zwischen Tradition und Innovation: Wo steht die Bibliometrie heute?

In der bibliometrischen Forschung dominieren seit Jahrzehnten proprietäre Datenbanken wie Web of Science und Scopus. Eine Analyse von Camilla Hertill Lindelöw, Björn Hammarfelt und Alysson Mazoni von drei zentralen Fachzeitschriften in der Zeitschrift „JASIST“...