Information, der unterschätzte Vermögenswert
Datum: 26. August 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Im Jahr 1995 wurde der sogenannte „Hawley Committee Report“ publiziert, der zum ersten Mal darlegte, wieso „Information“ ein entscheidender Vermögenswert für Unternehmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor ist. Die britische Vereinigung von Bibliothekaren und Information Professionals CILIP (Chartered Institute of Library and Information Professionals) hat nun knapp ein Vierteljahrhundert später in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung KPMG eine Art Neuauflage dieses Reports herausgegeben. In diesem neuen CILIP-Bericht wird gezeigt, inwieweit sich die Rahmenbedingungen seit dieser ersten Veröffentlichung im Jahr 1995 verändert haben. Tatsächlich ist es bis zum heutigen Tag noch immer so, dass „Information“ von vielen Aufsichtsräten, Unternehmenschefs und Topmanagern nicht als ein Aktiva, wie jedes andere behandelt wird.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum...

OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken

Ohne Frage hat COVID-19 in den letzten knapp zwei Jahren die Bildungslandschaft rund um den Globus verändert. Dies betrifft besonders Hochschuleinrichtungen wie Universitäten, wo ein Großteil der Präsenzveranstaltungen nicht mehr durchgeführt worden konnte. Die...